Die Kronik des Finanzmarktes zeigt immer schnellere Wechsel zwischen Hoch- und Tiefphasen an. Aktuell weist sie auch Besonderheiten bei den Zinsen aus.

Man schreibt Anfang Dezember 2011, als die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor’s ankündigt, auch das Rating für die Bundesrepublik Deutschland herabsetzen zu wollen. Aktuell begründet man das mit dem Ausblick auf die Entwicklung der Wirtschaft in der gesamten Europäischen Union in den nächsten Jahren. Dort deuten viele Zeichen auf eine beginnende Rezession hin. Wirft man einen Blick in die Kronik des Finanzmarktes, dann dürfte man etwas erschrocken sein, denn die Wechsel zwischen Aufschwung und Rezession vollziehen sich immer schneller. Früher dauerten solche Wechsel oft mehr als ein Jahrzehnt. Gerade eben wird ein kompletter Zyklus binnen vier Jahren durchlaufen.

Auslöser dieser schnellen Wechsel waren die Ereignisse der Finanzkrise 2008, die die weltweite Wirtschaft in eine tiefe Krise gestürzt haben. Nur mit schnellen politischen Reaktionen konnten die Folgen eingedämmt und eine Erholung ab dem Spätherbst 2009 angeschoben werden. Doch inzwischen steht der Wahlkampf bei den Politikern wieder an vorderster Front. Barack Obama wurde in seinem Handlungsspielraum von den Gegnern eingegrenzt und musste im Sommer 2011 eine Herabstufung der USA beim Bonitätsrating hinnehmen. Am 5. Dezember 2011 kündigte der Bundesfinanzminister an, dass wichtige Reformen bei der Mehrwertsteuer und Einkommenssteuer bis 2013 verschoben werden sollen. Die Quittung von Standard & Poor’s kam gleich am nächsten Tag. Die Reformen zur Steuer wären ein wichtiger Motor zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft gewesen.
Es ist wohl auch eine Folge dessen, dass man bei der Auktion von Bundesanleihen auf einem Großteil der Wertpapiere sitzen geblieben war und die Finanzexperten natürlich auch wissen, wie stark der deutsche Staatshaushalt durch die Stützung der europäischen Wackelkandidaten wie Griechenland und Portugal belastet wird. Da stellt sich schon die Frage, was der nächste Eintrag in der Kronik des Finanzmarktes werden wird…

Weitere Quellen:
finanz-tipp.de

Die Kronik der Bausparkassen reicht viel weiter in die Geschichte der Menschheit zurück, als die meisten Bausparer ahnen. Es waren die alten Chinesen, die sie erfunden haben.
Wenn man heute einen Bausparvertrag abschließt, dann hat man meistens nur Vorteile wie eine gute Rendite und später günstige Zinsen für das Bauspardarlehen im Kopf. Fragt man die Bausparer, wo sie zeitlich den Ursprung der Bausparverträge ansiedeln würden, dann bekommt man meistens die Mitte des 20. Jahrhunderts genannt. Doch das ist gleich um zwei ganze Jahrtausende daneben geraten.

Das Grundprinzip des kollektiven Sparens wurde bereits von den chinesischen Han-Dynastie entwickelt. Und die wird bekanntlich auf 200 vor Beginn der Christlichen Zeitrechnung datiert. Schaut man auf die Kronik der Bausparkassen nach modernem Vorbild, wird man im englischen Birmingham bereits im Jahr 1775 fündig. Das zweite Land, in dem aber erst 1831 Bausparkassen, so wie man sie heute noch kennt, eingeführt worden sind, waren die Vereinigten Staaten. Danach folgten 1832 und 1833 Australien und – man sollte es kaum glauben – Neuseeland und im Jahr 1834 Brasilien.

Ganze fünf Jahrzehnte später gab es dann auch die erste Bausparkasse in Deutschland. Sie nannte sich „Bausparkasse für Jedermann“, saß in Bielfeld und ist der Initiative eines Pastors namens von Bodelschwingh zu verdanken. Dass so viele Menschen den historischen Beginn Mitte des 20. Jahrhunderts ansiedeln, liegt schlicht daran, dass sie nach dem I. und II. Weltkrieg einen starken Zulauf zu verzeichnen hatten. Dadurch wurden sie natürlich auch bekannt. Die aktuell zugrunde liegenden gesetzlichen Regelungen in Deutschland stammen aus dem Jahr 1973. Das Bausparkassengesetz wurde 1991 noch einmal überarbeitet, um auch Kunden aus dem europäischen Ausland mit diesen Angeboten ansprechen zu können.

Die Geschichte der Hotels beginnt am Ende des 18. Jahrhunderts. Angeblich soll im Januar 1774 in London das „Grand Hotel“ als erstes Hotel der Welt eröffnet worden sein. Nach und nach hat sich die Hotelklassifizierung entwickelt. Heute werden die Beherbergungsbetriebe weltweit in fünf Klassen unterteilt. Die Stadt Hamburg bietet seinen Gästen Hotels von einem bis zu fünf Sternen.

In Deutschland gibt es 8.206 klassifizierte Hotelbetriebe, meldet die Website hotelsterne.de. In Hamburg befinden sich 131 dieser Hotels, das sind 1,6 Prozent von der Gesamtanzahl (Stand Juli 2011). Dieser Wert ist zwar eher niedrig, aber dafür ist die Dichte an Beherbergungsbetrieben mit vier oder fünf Sternen in der Hansestadt im Vergleich zum Rest von Deutschland sehr hoch. Hotels in Hamburg bieten ihren Gästen viel Komfort und Luxus. Es sei traditionell so, dass die Klassifizierungen der Hotelbetriebe in Stadtstaaten höher sei, als in großflächigen Bundesländern wie Bayern oder Nordrhein-Westfalen. In den Städten sei der Geschäftsverkehr und damit der geforderte Service viel höher, heißt es auf hotelsterne.de, wo regelmäßig die neuesten Statistiken zu Hotelklassifizierungen veröffentlicht werden.

Als Touristenklasse werden Hotels mit einem Stern bezeichnet. In diesen Herbergen werden lediglich Grundbedürfnisse wie Zimmer mit Bad/WC erfüllt. Es sollen „Unterkünfte für einfache Ansprüche“ sein. Für die mittleren Ansprüche stehen Zwei Sterne-Häuser bereit. Wer etwas mehr Komfort verlangt, der checkt in ein Hotel mit drei Sternen ein. First Class Hotels werden Herbergen mit vier Sternen genannt. Ein Merkmal ist zum Beispiel ein A la Carte-Restaurant, das in dem Haus integriert ist. Luxuriös wird es dann in den Fünf Sterne-Hotels. Hier werden den Gästen quasi alle Wünsche erfüllt, sofern es in der Macht der Hotelbetreiber und –angestellten liegt.

In Deutschland ist die Klasse der Drei Sterne-Hotels am häufigsten vertreten. Davon gibt es 4908, das sind 59,8 Prozent gemessen an der Gesamtzahl. Dazu kommen 2343 Vier Sterne-Behausungen (28,6 Prozent), 750 Hotels mit zwei Sternen (9,1 Prozent) und 133 Luxusbehausungen mit fünf Sternen (1,6 Prozent). Nur 72 Hotels (0,9 Prozent) haben lediglich einen Stern.

Dass die Stadt Hamburg über prozentual gesehen sehr viele Nobel-Hotels verfügt, lässt sich daran sehen, dass in dem Stadtstaat mehr Fünf Sterne-Hotels (nämlich neun) stehen, als in einem Bundesland wie Niedersachsen (acht Fünf Sterne-Hotels). Die meisten Herbergen bietet die Stadt an der Alster in der Klasse mit drei Sternen an (54 Hotels), gefolgt von den Vier Sterne-Behausungen (43 Hotels). Und für die Jahre 2012 und 2013 sind sogar weitere Behausungen mit drei oder mehr Sternen im Bau oder in Planung.

In der Chronik der Formel 1 tauchen mehrere Namen auf, die man als Freak kennen sollte. Dazu gehören neben Fangio auch Michael Schumacher und Sebastian Vettel.

Die Historie der FIA Formula One World Championchip beginnt im Jahr 1950. Die Weltmeisterschaft der Rennboliden wird seitdem jedes Jahr ausgetragen. Insgesamt können sich die Fahrer in 19 einzelnen Rennen beweisen, die an verschiedenen Orten rund um den Globus stattfinden. Bis 1980 weist die Chronik der Formel 1 neben den WM-Rennen noch zusätzliche Wettkämpfe aus. Hier konnten die Fahrer keine WM-Punkte sammeln, sondern bei einem Sieg satte Preisgelder einheimsen.

Schon acht Jahre nach dem Startschuss für die Fomel 1 waren es nicht nur die Fahrer, die aufs Siegertreppchen klettern konnten. Auch für die Konstrukteure der Rennwagen wird seitdem ein Weltmeistertitel vergeben. Um an einem Weltmeisterschaftsrennen teilnehmen zu können, benötigen die Fahrer eine Superlizenz. Diese Rennlizenz wird von der FIA vergeben. Sie setzt den Besitz einer der vier Grundlizenzen voraus. Zusätzlich müssen die Bedingungen aus dem Appendix L aus den Regelungen der FIA erfüllt werden. Ein Blick auf die Geschichte der Formel 1 zeigt, dass Juan Manuel Fangio in der Anfangsphase der erfolgreichste Fahrer war. Ab 1991 dominierte Michael Schumacher, der sich immerhin sieben Weltmeistertitel holen konnte. Zwei Mal konnte er auf das Treppchen des Vizeweltmeisters steigen. Nun schein er in Sebastian Vettel einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben.

Singles in München hat es immer gegeben und wird es immer geben. Nur haben sich die Ursachen des Lebens allein im Laufe der Zeit verändert.

Auf der Zeitleiste des Bestehens der Erde und der Entwicklung des Lebens macht der moderne Mensch gerade einmal einen Stecknadelkopf aus. In den Anfangszeiten dauerte es viele Jahrtausende, bis eine Entwicklung sichtbar wurde. Das hat sich in der jüngeren Menschheitsgeschichte verändert. Wie rasant die Entwicklung vorwärts geht, das zeigt sich sehr schnell, wenn man den Stand der Technik des 17. und 18. Jahrhunderts mit dem Niveau von heute vergleicht. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts schreitet die Entwicklung besonders sichtbar voran. Und sie sorgt dafür, dass sich auch die menschliche Gesellschaft an sich verändert. Noch vor hundert Jahren lebten die Singles in München und woanders im Familienverband. Die Gesellschaft war noch nicht so mobil wie heute.

Zu dieser Mobilität hat nicht nur die Entwicklung der Verkehrsmittel, sondern auch die Suche nach Bildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätzen beigetragen. Heute schaut man sich nicht nur in der eigenen Heimatstadt sondern im optimalen Fall weltweit nach einer guten Universität und einem lukrativen Job um. Aber auch die Anzahl und die Verteilung der Singles hat sich stark verändert. Nach dem I. und II. Weltkrieg waren vor allem viele Frauen allein, weil die Männer im Krieg gefallen sind. Heute halten sich beide Geschlechter zahlenmäßig die Waage. Aber die Chartkurve der Anzahl der Singles weist eine steigende Tendenz auf.

Das liegt einerseits daran, dass der Mensch unabhängiger von Anderen geworden ist. Er kann sich selbst versorgen und ist Dank moderner Dienstleistungen auch in der Lage, Kinder ohne Partner großziehen zu können. Außerdem sorgen die neuen Kommunikationsmöglichkeiten dafür, dass man sich seltener in der Realität trifft. So werden Chancen zum Kennenlernen verschenkt. Andererseits bietet aber gerade das Internet auch Potential zur Partnersuche. Doch viele Singles möchten diese Möglichkeiten nicht nutzen, weil dort auch die Gefahr emotionaler Verletzungen groß ist, weil es viele Nutzer der Flirtbörsen gibt, die nur auf einen Seitensprung oder eine Affäre aus sind.

„Das Lied von Eis und Feuer“ von George R.R. Martin ist nicht nur ein mehrteiliger Roman, sondern auch Namensgeber von Spielen und einer künftigen Fernsehserie.
Die Geschichte der Fantasysaga beginnt im Jahr 1996, als der erste Band mit dem Titel „A Game of Thrones“ in Englisch auf den Markt kommt. Für die deutschen Ausgaben wird der Originalband geteilt und erscheint in den Jahren 1997 und 1998 unter den Titeln „Die Herren von Winterfell“ und „Das Erbe von Winterfell“.

Diese Teilung wird auch bei den weiteren deutschsprachigen Ausgaben für „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R.R. Martin vorgenommen. Bisher sind in Englisch fünf Bände und auf Grund der Teilung in Deutsch acht Bände erschienen. Die deutsche Veröffentlichung des bisher zuletzt aufgelegten Teils „A Dance with Dragons“ noch aus. Sie ist im englischen Original im Jahr 2011 erschienen. Nach Aussagen des Autors befinden sich zwei weitere Titel in Vorbereitung. Sie sollen im Originak „The Winds of Winter“ und „A Dream of Springs“ heißen. Über die eventuellen deutschen Titel ist weder zum Band fünf noch zu den Bänden sechs und sieben etwas bekannt.

Auch als Hörbücher sind die deutschen Fassungen inzwischen schon verfügbar. Im Rahmen der Vermarktung hat sich die Saga mittlerweile zu einer Marke geworden, unter der auch diverse Spiele erschienen sind. Derzeit wird an der Verfilmung als Fernsehserie gearbeitet, die unter dem Titel „Games of Thrones“ anlaufen soll.

Die Rechte dafür hat sich Home Box Office, kurz HBO, gesichert. Dabei handelt es sich um eine amerikanische Sendergruppe, in dessen Eigentum sich auch Time Warner befindet.

Die Chronik Deutsches Basketball Team ist allein schon deshalb interessant, weil sie auch einige Erfolge bei Europameisterschaften und Weltmeisterschaften zu verzeichnen hat.
Ihr erstes Länderspiel bestritt die deutsche Basketball-Nationalmannschaft im Jahr 1936. Sie musste in Berlin bei einem olympischen Turnier gegen die Schweizer Basketballer antreten. Zwei Jahre zuvor war sie der Fédération Internationale de Basketball, kurz FIBA, beigetreten. Das ist der Weltverband der Basketballer, der seinen Hauptsitz in Genf hat.

Ein Blick auf die Chronik Deutsches Basketball Team belegt, dass sie im Jahr 2010 ihr mittlerweile 900. Länderspiel bestritten hat. Bei den Weltmeisterschaften können die Sportler inzwischen auf vier Teilnahmen an Endrundenspielen verweisen. Als bisher bestes Ergebnis bei Weltmeisterschaften ist eine Bronze-Platzierung in der Historie vermerkt.

Bei den Olympischen Spielen schaffte man es fünf Mal in die Endrunde und die landete einmal auf Platz sieben der Weltrangliste. Bei den Europameisterschaften kamen insgesamt 18 Teilnahmen an Endrundenspielen zusammen, bei denen man es zwei Mal aufs „Podest“ schaffte.

Im Jahr 1993 gab es Gold und im Jahr 2005 Silber für die deutschen Basketballer. Als derzeit bester Spieler ist Patrick Femerling in den Statistiken zu finden. Er konnte immerhin in seiner Karriere an mehr als 200 Spielen teilnehmen. Sein erstes Länderspiel bestritt er im Juni 1996 gegen Kuba.
Platz 2 der Spieler mit den meisten Einsätzen belegt Hansi Gnad, der von 1986 bis November 1998 aktiv war und 181 Länderspiele bestritten hat.
Henrik Rödl reiht sich mit seiner von 1987 bis 2002 reichenden Laufbahn und 178 Einsätzen auf Platz 3 ein.
Der noch aktive und als erfolgreicher Schütze bekannte Dirk Nowitzki hat ebenfalls schon mehr als hundert Einsätze zu verzeichnen. Die bisher kürzeste Spielerkarriere bei den ausgeschiedenen Spielern legte der von April 1980 bis Juni 1985 aktive Ulrich Peters hin.

Die Chronik der Fertighäuser weist im globalen Maßstab unterschiedliche Längen auf. In Deutschland gab es Mitte des 20. Jahrhunderts den ersten Boom.

Das Fertighaus hat bereits eine lange Tradition. In Deutschland gab es einen ersten großen Boom nach dem II. Weltkrieg, als es darum ging, möglichst schnell und preiswert neuen Wohnraum schaffen zu können. Eine der bekanntesten historischen Varianten ist das Budde-Fertighaus, das serienmäßig mit einem kleinen Vorbau für den Eingang und einer riesigen Terrassentür ausgestattet war. Beim Standardmodell fanden sich im Obergeschoss zwei kleine Mansardenzimmer, von denen eines als Schlafzimmer und das andere als Kinderzimmer genutzt werden konnte. Die Aufstellung normal hoher Schränke war hier undenkbar, weil sie mit einem extrem niedrigen Kniestock gebaut wurden.

Die moderne Chronik der Fertighäuser zeigt dort ein anderes Bild. Sie sind inzwischen auch mit zwei Vollgeschossen und einem ausbaufähigen Dachgeschoss mit Teilschrägen möglich. Bei der Planung ist man heute nicht mehr an Standardmodelle gebunden. Das Fertighaus lässt sich als Architektenhaus völlig individuell planen. Dafür sorgen vor allem die Hersteller der Bauteile, die nicht nur Standardausführungen bieten, sondern auch Einzelteile nach Maß bauen und liefern können.

In anderen Regionen der Welt hat das Fertighaus schon eine wesentlich längere Tradition. Insbesondere trifft das auf die Häuser in Holrahmen-Ständer-Bauweise zu. Sie haben sich nämlich vor allem in Gebieten mit einem hohen Erdbebenrisiko als günstig erwiesen, weil sie bei kleineren Vibrationen des Bodens nicht so schnell Schäden bekommen wie ihre Artgenossen aus Ziegeln. Außerdem kommen sie in Ländern zum Einsatz, in denen die Menschen sehr mobil sind und gern einmal mitsamt ihrem Haus umziehen. Ein Fertigteilhaus aus Holz lässt sich nämlich auch demontieren und an anderer Stelle wieder aufbauen. Mehr als ein paar Leute, ein Kran und ein geeignetes Transportfahrzeug sind dafür nicht nötig. Allerdings wird dort natürlich auch beim Dach auf Leichtbauweise und bei der Beheizung auf mobile Klimageräte gesetzt, was man sich angesichts der klimatischen Bedingungen auch leisten kann, während in deutschen Landen das Ziegeldach mit guter Dämmung dringend anzuraten ist.

Die Historie der Automärkte ist von einem Trend gekennzeichnet der weg von den Präsenzmärkten hin zum Medium Internet als Handelsplattform geht.

Wenn man zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Auto kaufen oder verkaufen wollte, dann musste man sich noch zu einem Händler bemühen. Er kaufte das Fahrzeug bei Interesse an oder nahm es in Kommission. Die Historie der Automärkte weist aus, dass diese Praxis auch heute noch üblich ist. Doch sie stellt bei Weitem nicht mehr die einzige Variante dar, für einen Gebrauchtwagen einen guten Preis erzielen zu können. In vielen größeren Städten werden regelmäßig Verkaufstreffen für Fahrzeuge organisiert, die vom Ablauf und der Verhandlungspraxis ein wenig den Flohmärkten ähneln.

Eine Voranmeldung für so einen Markttag ist in der Regel nicht erforderlich und sollten von den Kommunen Gebühren überhaupt erhoben werden, sind sie verschwindend gering. Dabei sollte man nämlich auch den Vorteil bedenken, dass sich bei solchen Marktagen eine große Zahl an möglichen Interessenten erreicht werden kann. Die zweite Möglichkeit, ein gebrauchtes Fahrzeug kaufen oder verkaufen zu können, ergibt sich mit den Kleinzeigen in verschiedenen Medien. Die einfachste und vor allem kostenlose Möglichkeit steht mit den Kundenanzeigen in den großen Supermarkketten bereit. Eine Anzeige in der Zeitung erreicht ein großes Publikum, ist aber kostenpflichtig und das manchmal nicht zu knapp. In den letzten Jahren haben die Printmedien einen großen Teil ihrer Anzeigenkunden an das Medium Internet verloren.

Das hat gleich mehrere Gründe. Einerseits können dort auf diversen Plattformen auch kostenlose Anzeigen gestartet werden. Zum Anderen erreicht man damit potentielle Käufer in aller Welt, was sich vor allem beim Angebot von interessanten Oldtimern bezahlt macht. Als weiterer Vorteil kommt bei Online-Anzeigen zum Tragen, dass man hier nicht nur auf eine verbale Beschreibung des Fahrzeugs angewiesen ist, sondern sogar Bilder mit hinterlegen kann. Und last but not least zeichnet sich die jüngere Geschichte der Automärkte auch dadurch aus, dass man Fahrzeuge über spezielle Plattformen im Internet auch versteigern kann. Ein Beispiel für eine Infomationsplattform ist http://www.autoregional.de/.

Die Händler sind ständig nach neuen Vertriebswegen für ihre Produkte auf der Suche. Dem Kunden kommt das auf jeden Fall zugute. Die erste kleine Revolution in diesem Bereich brachten die großen Versandhäuser auf den Weg, von denen eines der Größten erst kürzlich Konkurs anmelden musste. Sie schickten ihren potentiellen Kunden ihre Kataloge ins Haus. Zuerst konnte man nur mit der Bestellkarte etwas ordern.

Dann kamen die telefonischen Bestellhotlines als Service für den Kunden hinzu. Als das Internet „gesellschaftsfähig“ wurde, haben sie natürlich auch nach dieser Möglichkeit gegriffen. Nun verzeichnet das Online Shopping von Markenbekleidung schon mehr als ein Jahrzehnt Hochkonjunktur. Dass das so ist, hängt mit den vielen Vorteilen zusammen, die „König Kunde“ hier mitnehmen kann. Er darf in Ruhe zu Hause auswählen und bekommt seine Bestellungen ins Haus geliefert.

Auch die Umwelt hat Vorteile vom Online-Verkauf. Dabei müssen nämlich keine Kataloge mehr gedruckt und verschickt werden. Damit können einige Bäume mehr stehen bleiben und es müssen nicht mehr unzählige LKW mit den Katalogen durch die Gegend fahren und reichlich Schadstoffe in die Luft abgeben. Doch der Zeiger an der Chronik des Webshoppings dreht sich weiter. Gerade weil es so komfortabel ist, läuft es zunehmend dem niedergelassenen Handel den Rang ab. Das liegt (auch) daran, dass man beim Kauf im Internet fast immer günstigere Preise bekommt. Es dürfte zwar noch einen Generationenwechsel dauern, aber spätestens dann dürften die Umsätze im Internet beim Kauf von Kleidung größer sein als der, denn all die Mitbewerber mit Verkaufsläden machen. Aber andererseits gibt es auch viele Menschen, die alles in natura anschauen und anfassen wollen. Für sie ist der Einkaufsbummel ein angenehmer Zeitvertreib und diese Gruppe dürfte auch so schnell nicht aussterben.