Die Chronik von Halloween

Kein reiner amerikanischer Brauch!

Wer glaubt, dass Halloween zu 100 Prozent aus Amerika stammt, liegt daneben. Die Bezeichnung “Halloween” wird zunächst von dem aus dem katholischen Irland stammenden Fest “All Hallows Eve” abgeleitet, das zahlreiche Bräuche umfasst und durch irische Auswanderer im 19.Jahrhundert in die USA gelangte. Aufgrund seiner Attraktivität wurde es auch bald von den Einheimischen der Vereinigten Staaten und Kanadas als Volksfest übernommen. Am Allerheiligen, dem 1.November, wird in der katholischen Kirche stets aller Heiligen, und am Folgetag, dem Allerseelen, aller Verstorbenen gedacht. Nach einer höchst dynamischen Entwicklung und vielfältigen Umformungen kehrte es anschließend nach Europa, zunächst nach Frankreich, zurück. Die Einwohner Deutschlands lernten Halloween erst durch den amerikanischen Import im Jahre 1945 kennen, bis zu seiner Blütezeit in den 90er Jahren verging jedoch noch viel Zeit.

Die Ursprünge reichen jedoch bereits auf das heidnisch-keltische Fest Samheim zurück, das den Beginn der Winterzeit kennzeichnete und mit einem Erntefest vergleichbar ist.

Der theologischen Urheber der Reformationsbewegung – Martin Luther King – schlug im Übrigen seine 95 Thesen, die er bereits am 4.September des gleichen Jahres vorgestellt hatte, am Abend des 31.10.1517 am Hauptportal der Schlosskirche von Wittenberg an und setzte damit die Abspaltung der katholischen Kirche in Gang.

Der auch in Deutschland bekannte “trick or treat” Brauch, geht auf eine frühchristliche irische Tradition aus dem 11.Jahrhundert zurück. Damals wurden an Bettler Brote mit Johannisbeeren verteilt, und diese beteten im Gegenzug für die Seelen der Verstorbenen. Auch der Brauch Kürbisse in Fratzen zu schneiden und diese zu beleuchten stammt aus Irland, denn dort lebte einer Sage nach Jack Oldfield, ein Bösewicht, der den Teufel betrog. Als er starb, kam er jedoch nicht in den Himmel, aber auch zur Hölle erhielt er keinen Zugang. Der Teufel jedoch hatte Mitleid mit ihm und gab ihm eine Möhre und glühende Kohle, um durch die Dunkelheit zu wandern. In den USA verwendete man anstelle von Rüben jedoch Kürbisse. Dies tut man noch heute. Die Kürbisse, die Jack O’Latern genannt werden, werden im Hof aufgestellt, um böse Geister abzuschrecken.

 

Chronik der Trinkschokolade – Das Getränk der Elite

Wie die Schokolade von Mexiko die ganze Welt eroberte

Woher die Schokolade kommt? Aus der Schweiz? Nein, Fehlanzeige! Sie wurde vermutlich bereits vor 3000 Jahren an der mexikanischen Küste konsumiert, und zwar von den Olmeken, die sie aus Kakaobohnen, die die Bäume sogar züchteten, herstellten. Dies ist nur eine Vermutung, jedoch beweisen die ersten schriftlichen Überlieferungen, dass die Maya, etwa 250 – 900 nach Christus, auf jeden Fall leckere Trinkschokolade produzierten. Diese wurde bereits damals in zahlreichen Variationen hergestellt, selbst Chili-Pulver hat man hin und wieder zugefügt, generell war sie jedoch der Elite vorbehalten und kam sogar bei Hochzeitsfeiern zum Einsatz. 

Auch bei der sich der Maya anschließenden Kultur der Azteken spielte die Schokolade ein nicht weniger bedeutende Rolle. Geschäftstüchtige Fernhandelskaufleute brachten das Luxusgut zu anderen mittelamerikanischen Völkern. Im Jahr 1521 eroberten jedoch die Spanier das Reich der Azteken. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern süßten sie das Getränk mit Rohrzucker, tranken es heiß und fügten andere Gewürze wie beispielsweise Anis und Zimt hinzu. 

Wie es die Trinkschokolade über den großen Ozean nach Europa geschafft hat, ist jedoch bis heute ungeklärt. Im Jahr 1585 wurde auf jeden Fall die erste offizielle Kakaobohnen-Lieferung nach Sevilla aufgezeichnet und bereits im 17.Jahrhundert schwärmte ganz Europa von dem leckeren Getränk und so war es nicht verwunderlich, dass 1728 die erste Schokoladenfabrik in Bristol in Betrieb genommen wurde. Erst einhundert Jahre später konnte man in den Niederlanden jedoch von moderner Schokoladenproduktion mit Hilfe hydraulischer Maschinen sprechen.

Heute nehmen die Deutschen neben den Schweizern eine entscheidende Rolle in Bezug auf den Schokoladen-Konsum ein. Denn mit rund 11 Kilo Konsum sind sie ihren Nachbarn dicht auf den Fersen. Liebhaber von Schokolade und Pralinen kaufen am liebsten im Online-Shop von Chocolissimo ein, der natürlich auch Geschenkideen für die Liebsten bereithält.

Chronik der gesunden Ernährung

Gesunde Ernährung im Wandel der Zeit

In der Vergangenheit verstand man unter dem Begriff „gesunde Ernährung“ hauptsächlich, dass viel frisches Obst und Gemüse in den Speiseplan mit einbezogen wurde. Auch ein Verzicht auf fetthaltige Speisen und Nahrungsmittel mit hohem Zuckergehalt wurde mit dieser Bezeichnung verbunden. In jüngster Zeit sind einige neue Aspekte hinzu gekommen.

Wer eine gesunde Ernährung praktizieren möchte, der kann sie neuerdings auch am konkreten Bedarf des eigenen Stoffwechsels ausrichten. Diese Art der Ernährung wird auch als „metabolische Diät“ bezeichnet. Sie berücksichtigt, dass der Stoffwechsel der Menschen zwar grundsätzlich die gleichen Grundnährstoffe benötigt, sie aber in unterschiedlichen Zusammensetzungen zur Energiebereitstellung verbrannt werden. Der Schwerpunkt liegt hier beim Eiweiß, bei den Fetten und den Kohlehydraten.

Bei einer gesunden Ernährung werden zusätzlich auch vorhandene Unverträglichkeiten mit einbezogen. Ein Beispiel sind die Schwierigkeiten, die immer mehr Menschen beim Verzehr von Kuhmilch und den daraus hergestellten Produkten haben. Anstatt Tabletten zur Unterdrückung der überschießenden Reaktion des Immunsystems zu nehmen, kann man sie auch meiden. Und das ist einfacher, als mancher Mensch denkt. Das beweisen Webseiten wie sojamilch-selber-machen.de. Die dort vorgestellten Tipps ersparen einem auch die erhöhten Kosten, wie sie beispielsweise bei einem Umstieg auf Produkte aus Ziegenmilch oder Schafsmilch anfallen. Noch dazu mögen viele Betroffene diese Alternativen aus geschmacklichen Gründen nicht.

Ebenfalls ein sehr begrüßenswerter Trend bei der gesunden Ernährung sind die Smoothies, die man sich am besten ebenfalls selbst macht. Das Obst aus dem eigenen Garten hat dabei den Vorteil, dass man ganz genau weiß, mit welchen Pflanzenschutzmitteln es in Kontakt gekommen ist. Auch die Überreste dieser Stoffe gehören zu den weit verbreiteten Allergenen, die bei vielen Menschen Juckreiz, Ausschlag und Durchfall verursachen können. Außerdem sind die selbst gemachten Smoothies deutlich preiswerter als die aus der industriellen Herstellung.

Die Chronik der Uhr

Vom Zeitmesser zum Prestigeobjekt

Die Geschichte der Uhr lässt sich bereits 7.000 Jahre zurückverfolgen, bis zu den alten Ägyptern, die Sonnenuhren verwendeten, um die Zeit zu messen. Viele Jahre später wurde auch in anderen Kulturen, wie beispielsweise China, Indien und bei den Inkas die Sonne genutzt, um die Zeit festzustellen. Da jedoch nicht nur die Tageszeit, sondern auch die Jahreszeit und unser eigener Standort Einfluss auf den Stand der Sonne nehmen, ist die Zeitmessung mittels Sonnenuhr ziemlich kompliziert.

Die Menschen gaben sich jedoch nicht mit der Sonnenuhr zufrieden, da man mit dieser weder nachts noch bei bewölktem Himmel die Zeit ablesen konnte. Daher wurden bereits 3.000 v.Chr. in Ägypten und 600 v.Chr. in Babylon Wasseruhren entwickelt. Anhand des Wasserspiegels konnte man hier ablesen, wie viel Zeit vergangen war. Wasseruhren, die später insbesondere in Rom und Griechenland weit verbreitet waren, gab es sowohl in Form von Einlaufuhren als auch Auslaufuhren. Nach und nach erfuhr die Wasseruhr eine immer stärkere Automatisierung. So bewegte beispielsweise ein Hebelmechanismus die Figuren und Tafeln der von dem Chinesen Su-Sung erbauten 10m großen Wasseruhr, die 1090 n.Chr. die Palastgärten in Kai-Feng zierte.

Sonnenuhren kleineren Formats waren seit dem 15.Jahrhundert  auch im Abendland sehr beliebt. Insbesondere Vielflächen-Sonnenuhren, die sich ohne Kompass genau ausrichten ließen, lösten allgemeine Begeisterung aus.

Feueruhren, Kerzen, Duftuhren und Öluhren, die auf der Idee beruhen, das Abbrennen von Stoffen zur Zeitmessung zu nutzen, gehen vermutlich weit in die Geschichte zurück, jedoch sind nicht viele Überlieferungen vorhanden. Sanduhren, die bereits bei den Arabern von Bedeutung waren, werden noch heute in Miniaturausgabe beim Zähne putzen oder beim Eier kochen verwendet, um zu wissen, wann die Zeit abgelaufen ist. Die Erfindung der Sanduhr reicht vermutlich bis in 14.Jahrhundert zurück. Zweihundert Jahre später war sie überall bekannt.

Um 1300 waren zudem die ersten Räderuhren, die mit Hilfe eines Uhrwerks aus Zahnrädern laufen,  nachweisbar. Diese wurden zunächst in Kirchen verwendet. Aufgrund des Strebens nach Miniaturisierung wurden die Uhren jedoch bald kleiner und handlicher und hielten damit Einzug in Palästen und Klöstern. Anfangs wurden sie als Säulenuhren gefertigt, aber man ging schon bald dazu über, sie auch als Wanduhren herzustellen. Die enorme Nachfrage nach diesen Uhren war auch der Grund für die Entstehung des Berufes der Uhrmacher, was wiederum zu großen Fortschritten in der Geschichte der Uhren führte.

Bereits 1504 wurde die erste Taschenuhr mit Federantrieb von dem Schlosser Peter Henlein konstruiert. Durch die Entwicklung des Federantriebes trugen reiche Bürger die Uhren schon bald an einem Halsband oder befestigten sie an der Kleidung, kurz darauf auch am Handgelenk oder in der Tasche.

Obwohl die erste Armbanduhr bereits im Jahr 1812 von Abraham  Louis Breguet für Caroline Murat, die spätere Königin von Neapel, erbaute, herrschte die Taschenuhr noch bis ins 20.Jahrhundert vor, bis es  bei den Damen Mode wurde, die ambanduhrgroßen Taschenuhren an Bändern oder Ketten am Handgelenk zu tragen. Jedoch stellte man auch bei den Männern schnell fest, dass die Taschenuhren viel unhandlicher waren. 1923 wurde dann die erste Automatikuhr von John Harwood, einem britischen Erfinder und Uhrmacher, gebaut. Nach und nach entwickelten sich die Uhren dann vom reinen Zeitmesser zu einem Schmuckgegenstand und Prestigeobjekt. Wie beispielsweise die Präzisionsuhren der Firma CX SWISS MILITARY WATCH, die 1963 gegründet wurde und heute aufgrund ihrer legendären Qualität weltweit Anerkennung genießt. Auf der Homepage vom Uhren-Shop kann man SWISS MILITARY HANOWA Uhren online bestellen.

 

 

 

 

 

 

 

Chronik des Telefons

Beim Telefon ist der klassische Analoganschluss aus der Mode

Die ersten Versuche einer verbalen Kommunikation über größere Distanzen fanden bereits im 17. Jahrhundert statt. Dabei wurden Sprechrohre verwendet, die sich vor allem auf Schiffen für die Weitergabe von Befehlen von der Brücke zum Maschinenraum bewährt haben. Die eigentliche Geschichte des Telefons beginnt jedoch erst im 19. Jahrhundert, wobei die Erkenntnisse von Samuel F. B. Morse eine wichtige Rolle spielten. Als eigentlicher Pionier beim Telefon der modernen Art gilt Alexander Graham Bell.

Zu Beginn wurden die Gespräche noch von Hand vermittelt. 1891 wurde die automatische Vermittlung beim Telefon als Patent angemeldet. Hier ist interessant, dass diese Technik weder von einem Physiker noch von einem Kommunikationswissenschaftler, sondern von einem Bestatter namens Almon Stronger entwickelt worden ist. Dazu war ein Telefon mit einer Wählscheibe notwendig, die inzwischen von der wesentlich komfortableren Tastatur abgelöst worden ist.

Auch bei den Tarifen gab und gibt es erhebliche Entwicklungen. Früher zahlte man für jede zustande gekommene Verbindung. Erste Kostensenkungen waren durch die Einführung der Billigvorwahlen möglich. Dann kamen die ersten Flatrates auf und heute hat das DSL den ISDN-Standard überholt. Interessant sind die Flats nicht nur zum Telefonieren. Dafür hat der Zugang zum Internet über die Telefonleitungen gesorgt.

Inzwischen ist sogar der Internetanschluss ohne Festnetz möglich, Informationen dazu findet man zum Beispiel hier. Für eine weitere Revolution hat die VoIP-Technologie gesorgt. Und das gilt nicht nur hinsichtlich der Kosten, sondern auch die Funktionalität wurde spürbar erweitert. Man muss sich nicht mehr eine Telefonanlage in Hardwareform hinstellen, sondern kann auch virtuelle Telefonanlagen wie zum Beispiel die frei programmierbare Software Asterisk nutzen.

Die Chroniken von Jerry Bruckheimer

Nur wenige Menschen werden als Promi geboren

Auf die Menschen, die sich zu Recht Promi nennen dürfen, wird meistens etwa neidisch geschaut. Dabei wird vergessen, dass so mancher von ihnen aus ganz armen Verhältnissen stammt und sich aus eigener Kraft Stück für Stück auf der Karriereleiter hocharbeiten musste. Es gibt unzählige Beispiele, die belegen, dass in diesem Bereich der Weg „vom Tellerwäscher zum Millionär“ durchaus möglich ist.

Einen dieser Musterlebensläufe hat Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer zu bieten. Der „Serienguru“ wurde 1945 als Sohn deutscher Einwanderer geboren. Sie konnten ihm nicht einmal sein Psychologiestudium bezahlen, sondern er musste sich seinen Lebensunterhalt über die Tätigkeit bei einem Werbestudio selbst verdienen. Dabei fand er Spaß an der Filmerei und hat für sein Lebenswerk inzwischen den Ehrendoktor der Medienwissenschaften verliehen bekommen. Und der ist – genau wie sein Vermögen – knallhart erarbeitet. Ein 18-Stunden-Arbeitstag ist für den zierlichen Wahl-Kalifornier die Normalität. Er gilt entsprechend seinem Sternbild Jungfrau als Perfektionist, der aber an seine Angestellten nie höhere Anforderungen als an sich selbst stellt.

Dabei verlief sein geschäftlicher und privater Weg durchaus nicht ohne Probleme. Einen herben Rückschlag musste er einstecken, als sich sein langjähriger Freund und Geschäftspartner Don Simpson im Jahr 1995 den „goldenen Schuss“ setzte. Bruckheimer hatte zuvor jahrelang darum gekämpft, Simpson aus dem Drogensumpf zu holen. Auch hat er ihn bis zum Schluss unterstützt und für ihn gesorgt, obwohl er wegen seiner Drogenexzesse in der Firma gar nicht mehr mit tätig war.

Der smarte Produzent und Promi hat bei seinen Projekten Mut bewiesen. Ein Beispiel sind die bisher vier Teile von „Fluch der Karibik“, denen im Sommer 2015 ein fünfter Teil folgen soll. Alle Freunde und Kollegen hatten dem Promi dringend davon abgeraten, einen Piratenfilm zu drehen. Jerry Bruckheimer hat es trotzdem gewagt und der Erfolg gibt ihm Recht.

Bisher hat er nur einen echten Missgriff bei seinen Serien gelandet. „E-Ring Military Minds“ ist nach zwei Staffeln abgesetzt worden. Große Erfolge können dagegen die CSI-Reihen feiern. Von „CSI Miami“ mit David Caruso in der Hauptrolle als Horatio Caine wurden zehn Staffeln mit weit mehr als 200 Folgen in über zwei Dutzend Ländern der Welt ausgestrahlt. CBS hat den Vertrag für die Serie beendet, obwohl die Einschaltquoten durchaus noch im sehr lukrativen Bereich lagen.

Chroniken der Azteken

Die Stadt Tenochtitlan und die Bedeutung der Landwirtschaft

Wie auch bei vielen anderen indianischen Kulturen ist die ältere Geschichte auch heute noch von vielen Mythen und Halbwahrheiten bedeckt, da die Azteken kein Schriftsystem besaßen, mit dem vollständige Texte wiedergegeben hätten werden können, zudem wurden fast alle bilderschriftlichen Manuskripte insbesondere durch die spanischen Eroberer zerstört.

Bekannt ist jedoch, dass die aztekische Kultur in einer sehr streng geregelten hierarchischen Ordnung lebte. Jeder Azteke hatte mit seiner festgelegten Funktion unter festgelegten Regeln auch bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Regelbrüche wurden sehr hart bestraft. Die Herrscher des Reiches, die die Oberhäupter der Azteken und Sprecher des Volkes waren, nahmen den wichtigsten Posten der damaligen Rangordnung ein. Unter ihnen bildeten die Adligen die höhere Schicht der Bevölkerung, denen mehrere Privilegien wie schöne Kleidung und Schulausbildung zustanden. Die Krieger besaßen in der aztekischen Kultur ein sehr hohes Ansehen und die Priester, die als religiöse und geistige Stütze des Landes galten, hatten einen großen Aufgabenbereich zu erfüllen. Die Händler bildeten die Verbindung zwischen arm und reich und kamen auch außerhalb des Reiches zum Einsatz. Die Bauern und Fischer spielten hinsichtlich der Nahrungsversorgung des Landes eine enorm wichtige Rolle und mussten daher einen Teil ihrer Ernte beziehungsweise ihres Fanges abgeben. Die Handwerker waren bei den Azteken beliebt und besaßen hohes Ansehen. Selbst die Sklaven hatten einen relativ hohen Status.

Das größte Zentrum der Azteken, die Stadt Tenochtitlan, wurde zwischen 1320 und 1350 auf der Stelle erbaut, auf der heute Mexiko-Stadt liegt. Es war der Endpunkt einer beschwerlichen Wanderung, die  im Norden Mexikos begann und mehrere Jahrzehnte andauerte. Jedoch war die kleine Insel im Texcoco See recht schnell zu klein, um der wachsenden Gebäudezahl ausreichend Platz zu bieten. Durch die Anhäufung von Erde rund um die Insel gewannen sie den benötigten Platz, waren der Stadt Tlatetelolco, die sich auf einer Nachbarinsel befand jedoch ein Dorn im Auge. Im darauffolgenden Krieg eroberten die Azteken die Nachbarstadt, schufen eine Landverbindung zwischen den beiden Inseln und vergrößerten damit ihr Territorium.

Die künstlichen Inseln rund um die Insel dienten nicht nur als Bauland, denn die Azteken bemerkten recht schnell, wie fruchtbar die “Schwimmenden Gärten” waren und nutzten sie daher für den Pflanzen-, Gewürz- und Getreideanbau. Die Landwirtschaft, deren Haupterzeugnis der Mais war, stellte den wichtigsten Wirtschaftszweig der aztekischen Kultur dar.  Aber auch Bohnen, Tomaten und Paprika wurden in großen Mengen angebaut. Der Kakao diente damals nicht nur als Genussmittel, sondern kam auch als Zahlungsmittel zum Einsatz. Neben zahlreichen Heilkräutern, wie beispielsweise Süßkraut, wurde auch Chia kultiviert. Die Chia Samen, die bei den Azteken als wichtige Nahrungspflanze galt, gerieten bei den Nachfahren fast in Vergessenheit, wurden aber von Kräuterheilkundigen und Ernährungswissenschaftlern als Heil- und Grundnahrungsmittel wiederentdeckt.

 

 

 

Chroniken des Wohnungsmarktes

Suburbanisierung und Umzug in attraktivere Städte

Nach der Wiedervereinigung erfuhr der Wohnungsmarkt im Osten Deutschlands nach 1990 tiefgreifende Veränderungen, die sowohl das Angebot als auch die Nachfrage betrafen. Eines der Hauptanliegen der bundesdeutschen Politik bestand zu jener Zeit in der Privatisierung der Wohnungsbestände in Ostdeutschland. Insgesamt etwa ein Siebtel des Wohnungsbestandes wurde nach der Wende von Alteigentümern zurückgefordert, obwohl die Rückgabewahrscheinlichkeit sehr gering war. Die Rückübertragungsansprüche stehen zum Teil heute noch der Stadtentwicklung in ostdeutschen Städten im Weg.

Sowohl Ost- als auch Westdeutschland erlebten in den Jahren nach der Wiedervereinigung einen spürbaren Bauboom, der 1994 im Westen und 1997 im Osten seinen Höhepunkt erreichte. Der Wohnungsbau hielt im Osten länger an, da die Menschen nicht mehr in den alten Plattenbauten wohnen wollten und attraktivere Wohnalternativen bevorzugten. Staatliche Förderprogramme, wie beispielsweise die Wohnungsbauprämie, und technische Möglichkeiten verhalfen vielen Menschen dazu, ihren Traum zu verwirklichen. Nach dem Erreichen der Gipfel ging die Bautätigkeit jedoch deutlich zurück und erreichte Werte, die mit denen der 50er Jahre vergleichbar sind. Die wirtschaftliche Lage und der Bevölkerungsrückgang führten in wenigen Jahren allerdings dazu, dass ein Wohnungsüberschuss entstand.

Die Zeit nach der Wende ist im Osten Deutschlands, aber zum Teil auch im Westen von zwei Prozessen geprägt. Auf der einen Seite schrumpften die Städte, da die Bewohner ein Eigenheim im Grünen bevorzugten oder in andere Bundesländer zogen und auf der anderen Seite wurden städtische Quartiere zurückgebaut. Ostdeutschland erlitt seit der Wende in großen Teilen einen extremen Bevölkerungsverlust, der teilweise Werte von über 25% erreichte. Aber auch alte Bundesländer waren davon betroffen. Hierzu gehörten Bremen, das Saarland, aber auch das Ruhrgebiet. Ostdeutsche Städte wiesen nach der Wende zudem einen Suburbanisierungsanteil von geschätzten 60% auf, der auf die zunehmende Mobilität in allen Lebensbereichen zurückgeführt werden kann. Nur wenige deutsche Oststädte, wie beispielsweise Berlin, Leipzig und Jena waren durch Bevölkerungszuwachs gekennzeichnet. 

Die Stadtentwicklungskonzepte der Bundesregierung aus dem Jahr 2001 standen bis 2009 den Kommunen zur Seite, um dem Bevölkerungsrückgang und den damit verbundenen Folgen gewachsen zu sein. Zahlreiche Kommunen setzten die Konzepte um und konnten mit der zunehmenden Attraktivität der Städte auch Teilerfolge erzielen.

Die derzeitige Wohnsituation ist durch einen gespaltenen Markt gekennzeichnet. Preiswerte Wohnungen sind in vielen westdeutschen Metropolen wie Hamburg und München Mangelware, da dort in den vergangenen Jahren zu wenig gebaut wurde, um der ständig zunehmenden Nachfrage gerecht zu werden, während viele Innenstädte in den neuen Bundesländern nach wie vor mit einem Überangebot an Wohnraum zu kämpfen haben. Die Wohnungsknappheit in Großstädten wie Hamburg hat inzwischen extreme Ausmaße angenommen, von der insbesondere die sozial schwache Bevölkerungsschicht betroffen ist. Die Lage wird sich auch in den nächsten Jahren nicht entspannen, wenn nicht ausreichend neue Wohnungen geschaffen werden, die dem anhaltenden Zuzug gerecht werden können.

 

 

 

 

Baureihen-Chronik von Mercedes Benz

Die Geschichte der beliebten Automarke

Die Chroniken des beliebten deutschen Sterns lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen, als Gottlieb Daimler und Karl Benz durch zahlreiche Erfindungen und Patente der individuellen Mobilität den Weg bereiten.

Gottlieb Daimler, der am 17.März 1834 in der Nähe von Stuttgart geboren wurde, ist der Erfinder des ersten schnelllaufenden Viertakt-Benzinmotors. Er diente ursprünglich für den Antrieb von Kutschen, Booten, Lokomotiven und sonstigen Maschinen. Die erste Kutsche, die mit diesem Viertakt-Benzinmotor ausgestattet war, rollte 1886 auf die Straße.

Karl Benz, der reichlich 10 Jahre später in Karlsruhe auf die Welt kam, brachte ebenfalls im Jahr 1886 ein dreirädriges Fahrzeug mit schnelllaufendem Viertakt-Benzinmotor heraus, das als erstes Automobil der Geschichte gilt. Seine Frau Bertha unternahm zwei Jahre später mit ihren beiden Söhnen die erste Fernfahrt von Mannheim nach Pforzheim. Diese Fernfahrt gab die entscheidenden Impulse für die Entwicklung des Unternehmens Benz & Cie zur zeitweilig größten Automobilfabrik der Welt. In den Jahren 1891 bis 1897 meldete Karl Benz seine Achsschenkel-Lenkung patentrechtlich an und konstruiert den Contra-Motor sowie das Planeten-Zahnradgetriebe.

Im Jahr 1900 entwickelt Wilhelm Maybach den Mercedes 35 PS, der ein neues Zeitalter in der Welt der Automobile einleitet. Auftraggeber des ersten Exemplars war im Übrigen Emil Jellinek, der das Fahrzeug am 22.Dezember erhielt und es nach seiner Tochter Mercedes benannte. Die Namensgebung der darauf folgenden Modelle der Daimler-Motoren-Gesellschaft, die eine eine leichtere Bedienung auswiesen, lösten die "Ära Mercedes" aus. 

Der sportbegeisterte Österreicher Jellinek drängte auf ständige technische Verbesserungen und sein Verkaufstalent ließ ihn schon bald zum Großkunden der Daimler Motoren Gesellschaft werden. Die Jahre 1924/25 sind für die Automobilindustrie alles andere als rosige Zeiten. Dies führt dazu, dass am 28.Juni 1926 von Benz und Daimler der Verschmelzungsvertrag zur "Daimler-Benz Aktiengesellschaft" unterschrieben wird.

Das neue Unternehmen stieg zum erfolgreichsten Automobilhersteller der Welt auf und brachte seit 1926 70 Modelle auf den Markt. Die Mercedes-Benz Chroniken auf Autobild zeigen diese in einer Fotogalerie und bietet zudem umfangreiche Informationen zur Marke. 

Chroniken von Sherlock Holmes

Der legendäre Detektiv aus London

Sherlock Holmes ist eine fiktive Figur, die vom Autoren Sir Arthur Conan Doyle geschaffen wurde. Er verfasste mehrere Romane und Kurzgeschichten über das Leben und Schaffen von Sherlock Holmes, der in London als Detektiv tätig ist. Die Geschichten spielen Ende der 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts.

Sherlock Holmes zeichnet sich besonders dadurch aus, dass er seine Fälle durch genaues Betrachten der Tatsachen, rationalem Denken und Schlussfolgern löst. Er wird entweder von privaten Klienten aufgesucht, die Hilfe bei einer Angelegenheit benötigen oder bei besonders komplizierten Fällen von der Polizei hinzugezogen.

Der geniale Detektiv hat keine Freunde, bis auf seinen Gefährten Dr. John Watson, mit dem er sich auch eine Wohnung teilt. Dr. Watson ist ein Kriegsveteran, der beim Krieg in Afghanistan an der Schulter verwundet wurde und deshalb frühzeitig nach England zurückkehrte. Des weiteren hat der Detektiv einen Bruder namens Mycroft.

Die Wohnung von Sherlock Holmes und Dr. Watson befindet sich in der Baker Street 221 B in London. Durch die vielen Experimente verschiedener Art, die Holmes in seinem Appartement durchführt, versetzt er die Haushälterin Mrs. Hudson des Öfteren in Aufregung.

Nach 56 Kurzgeschichten und 4 Romanen, die von Sir Arthur Conan Doyle verfasst wurden, haben viele andere Schriftsteller Werke geschrieben, die von neuen Fällen des Detektiven berichten. Es gibt zahlreiche Hörspiele, Hörbücher, Verfilmungen und Fernsehserien, in denen die Abenteuer des Sherlock Holmes dargestellt werden.

Den Rest des Beitrags lesen »