Die Chronik der Mauer in Berlin

Viele der heute lebenden Menschen haben den Bau und den Fall der Berliner Mauer noch selbst mitbekommen. Doch was ist in ein paar Jahrzehnten? Dann gibt es die Generationen nicht mehr, die aus eigenem Erleben berichten können, wie es zur Teilung der Stadt gekommen ist, und warum die Mauer gebaut wurde, die Familien getrennt und von der so viel Leid für die Menschen ausgegangen ist.

Die Chronik der Mauer von Berlin beginnt bereits im II. Weltkrieg, als sich die Truppen der Alliierten Streitkräfte und die Soldaten der russischen Armee auf dem Boden der Stadt gegenüber standen. In der Folge wird die Stadt in zwei Sektoren unterteilt. Dieser Status Quo wird über 16 Jahre hinweg erfolgreich aufrecht erhalten. Dann kommt es zu einer Konferenz, die als „Moskauer Beratung“ in die Chronik der Mauer eingegangen ist. Nachdem am 12. August 1961 der Ministerrat der inzwischen 13 Jahre alten DDR den Beschluss zur Errichtung von Grenzsperren gefasst hat, wird schon wenige Stunden später mit dem Bau der Mauer begonnen. Auch wenn er in der Chronik der Mauer als Tag des Mauerbaus eingegangen ist, zog sich der eigentliche Mauerbau über einen längeren Zeitraum hin.

Die Chronik der Mauer, die am 9. November 1989 ein jähes Ende fand, hat auch sehr viele traurige Aspekte, denn sie hat vielen Menschen das Leben gekostet, weil sie in den Sperranlagen auf Minen getreten oder von den Grenzposten auf ostdeutscher Seite erschossen worden sind. Und vielleicht werden sich die Leser künftiger Jahrhunderte andererseits über die vielen teils lustigen Geschichten freuen, bei denen einfallsreichen Menschen die Flucht über die Mauer gelungen ist.

2 Kommentare bis “Die Chronik der Mauer in Berlin”

  1. Chris sagt:

    Ich kann mich noch daran erinnern, als die Mauer gefallen ist, wir sind mit der ganzen Familie zum Mauerabschnitt bei Rostock gefahren… Das war schon was ganz besonderes!

  2. Jochen Ziger sagt:

    Ich kann mich noch erinnern, wie David Hasselhoff, damals noch nicht ganz so sehr in der Klatschpresse, “Happen Looking for Freedom” an dem Brandenburger Tor gesungen hat, das war echtes Gänsehaut feeling…

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