Die Chronik der Uhr

Vom Zeitmesser zum Prestigeobjekt

Die Geschichte der Uhr lässt sich bereits 7.000 Jahre zurückverfolgen, bis zu den alten Ägyptern, die Sonnenuhren verwendeten, um die Zeit zu messen. Viele Jahre später wurde auch in anderen Kulturen, wie beispielsweise China, Indien und bei den Inkas die Sonne genutzt, um die Zeit festzustellen. Da jedoch nicht nur die Tageszeit, sondern auch die Jahreszeit und unser eigener Standort Einfluss auf den Stand der Sonne nehmen, ist die Zeitmessung mittels Sonnenuhr ziemlich kompliziert.

Die Menschen gaben sich jedoch nicht mit der Sonnenuhr zufrieden, da man mit dieser weder nachts noch bei bewölktem Himmel die Zeit ablesen konnte. Daher wurden bereits 3.000 v.Chr. in Ägypten und 600 v.Chr. in Babylon Wasseruhren entwickelt. Anhand des Wasserspiegels konnte man hier ablesen, wie viel Zeit vergangen war. Wasseruhren, die später insbesondere in Rom und Griechenland weit verbreitet waren, gab es sowohl in Form von Einlaufuhren als auch Auslaufuhren. Nach und nach erfuhr die Wasseruhr eine immer stärkere Automatisierung. So bewegte beispielsweise ein Hebelmechanismus die Figuren und Tafeln der von dem Chinesen Su-Sung erbauten 10m großen Wasseruhr, die 1090 n.Chr. die Palastgärten in Kai-Feng zierte.

Sonnenuhren kleineren Formats waren seit dem 15.Jahrhundert  auch im Abendland sehr beliebt. Insbesondere Vielflächen-Sonnenuhren, die sich ohne Kompass genau ausrichten ließen, lösten allgemeine Begeisterung aus.

Feueruhren, Kerzen, Duftuhren und Öluhren, die auf der Idee beruhen, das Abbrennen von Stoffen zur Zeitmessung zu nutzen, gehen vermutlich weit in die Geschichte zurück, jedoch sind nicht viele Überlieferungen vorhanden. Sanduhren, die bereits bei den Arabern von Bedeutung waren, werden noch heute in Miniaturausgabe beim Zähne putzen oder beim Eier kochen verwendet, um zu wissen, wann die Zeit abgelaufen ist. Die Erfindung der Sanduhr reicht vermutlich bis in 14.Jahrhundert zurück. Zweihundert Jahre später war sie überall bekannt.

Um 1300 waren zudem die ersten Räderuhren, die mit Hilfe eines Uhrwerks aus Zahnrädern laufen,  nachweisbar. Diese wurden zunächst in Kirchen verwendet. Aufgrund des Strebens nach Miniaturisierung wurden die Uhren jedoch bald kleiner und handlicher und hielten damit Einzug in Palästen und Klöstern. Anfangs wurden sie als Säulenuhren gefertigt, aber man ging schon bald dazu über, sie auch als Wanduhren herzustellen. Die enorme Nachfrage nach diesen Uhren war auch der Grund für die Entstehung des Berufes der Uhrmacher, was wiederum zu großen Fortschritten in der Geschichte der Uhren führte.

Bereits 1504 wurde die erste Taschenuhr mit Federantrieb von dem Schlosser Peter Henlein konstruiert. Durch die Entwicklung des Federantriebes trugen reiche Bürger die Uhren schon bald an einem Halsband oder befestigten sie an der Kleidung, kurz darauf auch am Handgelenk oder in der Tasche.

Obwohl die erste Armbanduhr bereits im Jahr 1812 von Abraham  Louis Breguet für Caroline Murat, die spätere Königin von Neapel, erbaute, herrschte die Taschenuhr noch bis ins 20.Jahrhundert vor, bis es  bei den Damen Mode wurde, die ambanduhrgroßen Taschenuhren an Bändern oder Ketten am Handgelenk zu tragen. Jedoch stellte man auch bei den Männern schnell fest, dass die Taschenuhren viel unhandlicher waren. 1923 wurde dann die erste Automatikuhr von John Harwood, einem britischen Erfinder und Uhrmacher, gebaut. Nach und nach entwickelten sich die Uhren dann vom reinen Zeitmesser zu einem Schmuckgegenstand und Prestigeobjekt. Wie beispielsweise die Präzisionsuhren der Firma CX SWISS MILITARY WATCH, die 1963 gegründet wurde und heute aufgrund ihrer legendären Qualität weltweit Anerkennung genießt. Auf der Homepage vom Uhren-Shop kann man SWISS MILITARY HANOWA Uhren online bestellen.

 

 

 

 

 

 

 

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