Neue Schleifsteine – ein interessantes Thema für Chroniken

Wer heute Chroniken über Schleifsteine schreiben möchte, der muss sehr weit in die Vergangenheit gehen. Neben dem Keil waren die zur Schärfung verwendeten Steine eines der ersten Werkzeuge, das beim Menschen zum Einsatz kam. Anfänglich wurden die rauen Oberflächen der Steine verwendet, um beispielsweise die Fleisch- und Faserreste von Fellen zu schrabbern, um sie später zur Anfertigung von Kleidung oder zum Bau von transportablen Unterkünften verwenden zu können. Auch wurden damit dicke Stöcke angespitzt, um sie als Waffen bei der Jagd einzusetzen. Eine erste Blütezeit erlebten die Schleifsteine, als der Mensch sich die Metalle zum Bau von Werkzeugen und Haushaltsgegenstände nutzbar machte.

In dieser Zeit entdeckte man neue Schleifsteine bzw. eine neue Technik, sie noch effektiver einsetzen zu können. Sie bestand in einem runden Stein, der in eine Rotation versetzt wurde. Heute sind Naturschleifsteine in unterschiedlichen Körnungen zu bekommen, wobei sich vor allem die Exemplare aus Belgien und Arkansas größter Beliebtheit erfreuen. Und oftmals sind neue Schleifsteine als solche gar nicht mehr zu erkennen. Ein gutes Beispiel dafür liefern die Messerschärfer mit mehreren Rollen, durch die die Klinge zum Schärfen einfach nur hindurch gezogen werden muss. Auch werden künstliche „Schleifsteine“ in Form von Bändern hergestellt, die in Maschinen verwendet werden können und mit denen eine effektive Bearbeitung größerer Flächen möglich ist.

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