Chronik der gesunden Ernährung

Gesunde Ernährung im Wandel der Zeit

In der Vergangenheit verstand man unter dem Begriff „gesunde Ernährung“ hauptsächlich, dass viel frisches Obst und Gemüse in den Speiseplan mit einbezogen wurde. Auch ein Verzicht auf fetthaltige Speisen und Nahrungsmittel mit hohem Zuckergehalt wurde mit dieser Bezeichnung verbunden. In jüngster Zeit sind einige neue Aspekte hinzu gekommen.

Wer eine gesunde Ernährung praktizieren möchte, der kann sie neuerdings auch am konkreten Bedarf des eigenen Stoffwechsels ausrichten. Diese Art der Ernährung wird auch als „metabolische Diät“ bezeichnet. Sie berücksichtigt, dass der Stoffwechsel der Menschen zwar grundsätzlich die gleichen Grundnährstoffe benötigt, sie aber in unterschiedlichen Zusammensetzungen zur Energiebereitstellung verbrannt werden. Der Schwerpunkt liegt hier beim Eiweiß, bei den Fetten und den Kohlehydraten.

Bei einer gesunden Ernährung werden zusätzlich auch vorhandene Unverträglichkeiten mit einbezogen. Ein Beispiel sind die Schwierigkeiten, die immer mehr Menschen beim Verzehr von Kuhmilch und den daraus hergestellten Produkten haben. Anstatt Tabletten zur Unterdrückung der überschießenden Reaktion des Immunsystems zu nehmen, kann man sie auch meiden. Und das ist einfacher, als mancher Mensch denkt. Das beweisen Webseiten wie sojamilch-selber-machen.de. Die dort vorgestellten Tipps ersparen einem auch die erhöhten Kosten, wie sie beispielsweise bei einem Umstieg auf Produkte aus Ziegenmilch oder Schafsmilch anfallen. Noch dazu mögen viele Betroffene diese Alternativen aus geschmacklichen Gründen nicht.

Ebenfalls ein sehr begrüßenswerter Trend bei der gesunden Ernährung sind die Smoothies, die man sich am besten ebenfalls selbst macht. Das Obst aus dem eigenen Garten hat dabei den Vorteil, dass man ganz genau weiß, mit welchen Pflanzenschutzmitteln es in Kontakt gekommen ist. Auch die Überreste dieser Stoffe gehören zu den weit verbreiteten Allergenen, die bei vielen Menschen Juckreiz, Ausschlag und Durchfall verursachen können. Außerdem sind die selbst gemachten Smoothies deutlich preiswerter als die aus der industriellen Herstellung.

Die Chroniken von Avril Lavigne

Vor gut etwas über zehn Jahren fing es völlig unerwartet an, ein wenig kompliziert zu werden im Radio! Wie kam das denn so plötzlich? – Avril Lavigne hatte einfach fast jeder, der damals so vor dem Radio saß, lieb, auch wenn sie vorerst eine Weile lang Complicated (zu Deutsch: kompliziert) daherkam!

Ein Lied folgte dem nächsten, und egal, ob man diese Musik nun Pop, Rock, Punk oder sonstwie nennen sollte, sie war markant und klanglich abwechlungsreich! Wer hat sich in seinem Leben bisher denn noch niemals einsam gefühlt, obgleich doch irgendwo der richtige Mensch auf uns warten musste? – Genau dieses Gefühl drückte Avril wiederum in einem ihrer folgenden Songs desselben Debütalbums "Let Go" aus: I’m with You .

In ihrer Musik drückte sie so klar, wie kaum eine Musikerin ihrer Generation, die facettenreichen Gefühlsmomente aus, die jeder Mensch früher oder später selbst einmal durchleben muss als Teenager! – Ist das an sich also der Grund für ihren großen Erfolg?

Ihre ersten drei Alben, erschienen jeweils 2002, 2004 und 2007, waren allesamt erfolgreich, wobei man dabei deutlich die Fortentwicklung in ihrem Stil beobachten kann. Das vierte Album brauchte dann schon bereits bis 2011, um veröffentlicht zu werden, der Stil hierin ließ wiederum auch etwas ernster anmuten als die funkensprühende Spaßkanone, die man aus früheren Songs von ihr kannte.

In recht jungem Alter sang sie bereits öffentlich vor, um sich Gehör zu verschaffen, was dann auch letztlich zum Plattenvertrag führte und ihr auf einmal die Entscheidung abverlangte, entweder als Musikerin sofort ernsthaft Karriere zu machen, oder aber sicherheitshalber lieber die Schule zuerst erfolgreich abzuschließen. Sie brach in der Folge ihrer Entscheidung dann die Schule ab. Schon zwei Jahre später kannten sie Million von Leuten auf der Welt und jubelten ihr zu!

Privat gesehen hat sie aber ebenfalls eine turbulente Zeit durchgemacht. Sicherlich hatte sie bereits vor ihrer Musikerlaufbahn Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht, doch der harte Alltag als Sängerin, Songschreiberin und Gitarristin ließ ihr wenig Zeit für Dating, weshalb Kontakte, die sich über die Berufswelt der Musikbranche ergaben, ihr bestimmt einfach als die ideale Quelle für die Partnerfindung erschienen sein müssen! So heiratete sie schließlich Deryck Whibley, den Sänger von Sum 41 im Jahre 2006. Doch das Aufsehen um ihre Beziehung hat ihnen anscheinend nicht so gut getan, und so folgte die Scheidung daraufhin auch prompt bereits 2010! Wie war das noch gleich mit "Die Ehe ist ein Bund fürs Leben!"?

Heute ist Avril dabei, ihr fünftes Album zu veröffentlichen. Wer weiß, wann es endlich erscheinen wird … ? Wird es eher vollgepackt mit Spaß sein, oder wird es lieber zum Nachdenken anregen?

Viel Glück kann man ihr nur weiterhin wünschen, privat wie beruflich!

Die Chronik der Uhr

Vom Zeitmesser zum Prestigeobjekt

Die Geschichte der Uhr lässt sich bereits 7.000 Jahre zurückverfolgen, bis zu den alten Ägyptern, die Sonnenuhren verwendeten, um die Zeit zu messen. Viele Jahre später wurde auch in anderen Kulturen, wie beispielsweise China, Indien und bei den Inkas die Sonne genutzt, um die Zeit festzustellen. Da jedoch nicht nur die Tageszeit, sondern auch die Jahreszeit und unser eigener Standort Einfluss auf den Stand der Sonne nehmen, ist die Zeitmessung mittels Sonnenuhr ziemlich kompliziert.

Die Menschen gaben sich jedoch nicht mit der Sonnenuhr zufrieden, da man mit dieser weder nachts noch bei bewölktem Himmel die Zeit ablesen konnte. Daher wurden bereits 3.000 v.Chr. in Ägypten und 600 v.Chr. in Babylon Wasseruhren entwickelt. Anhand des Wasserspiegels konnte man hier ablesen, wie viel Zeit vergangen war. Wasseruhren, die später insbesondere in Rom und Griechenland weit verbreitet waren, gab es sowohl in Form von Einlaufuhren als auch Auslaufuhren. Nach und nach erfuhr die Wasseruhr eine immer stärkere Automatisierung. So bewegte beispielsweise ein Hebelmechanismus die Figuren und Tafeln der von dem Chinesen Su-Sung erbauten 10m großen Wasseruhr, die 1090 n.Chr. die Palastgärten in Kai-Feng zierte.

Sonnenuhren kleineren Formats waren seit dem 15.Jahrhundert  auch im Abendland sehr beliebt. Insbesondere Vielflächen-Sonnenuhren, die sich ohne Kompass genau ausrichten ließen, lösten allgemeine Begeisterung aus.

Feueruhren, Kerzen, Duftuhren und Öluhren, die auf der Idee beruhen, das Abbrennen von Stoffen zur Zeitmessung zu nutzen, gehen vermutlich weit in die Geschichte zurück, jedoch sind nicht viele Überlieferungen vorhanden. Sanduhren, die bereits bei den Arabern von Bedeutung waren, werden noch heute in Miniaturausgabe beim Zähne putzen oder beim Eier kochen verwendet, um zu wissen, wann die Zeit abgelaufen ist. Die Erfindung der Sanduhr reicht vermutlich bis in 14.Jahrhundert zurück. Zweihundert Jahre später war sie überall bekannt.

Um 1300 waren zudem die ersten Räderuhren, die mit Hilfe eines Uhrwerks aus Zahnrädern laufen,  nachweisbar. Diese wurden zunächst in Kirchen verwendet. Aufgrund des Strebens nach Miniaturisierung wurden die Uhren jedoch bald kleiner und handlicher und hielten damit Einzug in Palästen und Klöstern. Anfangs wurden sie als Säulenuhren gefertigt, aber man ging schon bald dazu über, sie auch als Wanduhren herzustellen. Die enorme Nachfrage nach diesen Uhren war auch der Grund für die Entstehung des Berufes der Uhrmacher, was wiederum zu großen Fortschritten in der Geschichte der Uhren führte.

Bereits 1504 wurde die erste Taschenuhr mit Federantrieb von dem Schlosser Peter Henlein konstruiert. Durch die Entwicklung des Federantriebes trugen reiche Bürger die Uhren schon bald an einem Halsband oder befestigten sie an der Kleidung, kurz darauf auch am Handgelenk oder in der Tasche.

Obwohl die erste Armbanduhr bereits im Jahr 1812 von Abraham  Louis Breguet für Caroline Murat, die spätere Königin von Neapel, erbaute, herrschte die Taschenuhr noch bis ins 20.Jahrhundert vor, bis es  bei den Damen Mode wurde, die ambanduhrgroßen Taschenuhren an Bändern oder Ketten am Handgelenk zu tragen. Jedoch stellte man auch bei den Männern schnell fest, dass die Taschenuhren viel unhandlicher waren. 1923 wurde dann die erste Automatikuhr von John Harwood, einem britischen Erfinder und Uhrmacher, gebaut. Nach und nach entwickelten sich die Uhren dann vom reinen Zeitmesser zu einem Schmuckgegenstand und Prestigeobjekt. Wie beispielsweise die Präzisionsuhren der Firma CX SWISS MILITARY WATCH, die 1963 gegründet wurde und heute aufgrund ihrer legendären Qualität weltweit Anerkennung genießt. Auf der Homepage vom Uhren-Shop kann man SWISS MILITARY HANOWA Uhren online bestellen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Chroniken von Oscar Pistorius

Karriere wegen Mordanklage zu Ende?

Oscar Leonard Carl Pistorius, der berühmteste Olympia-Teilnehmer, der auch als schnellster Mann ohne Beine bekannt ist, erblickte am 22.November 1986 in Pretoria, der Hauptstadt Südafrikas, das Licht der Welt. Bereits bei seiner Geburt fehlten ihm aufgrund eines Gendefekts die Wadenbeine sowie die äußere Seite der Füße. Noch vor der Vollendung des ersten Lebensjahrs wurden ihm deshalb die Beine unterhalb der Knie amputiert.

Bekannt wurde Oscar Pistorius, der seit 2007 Betriebswirtschaftslehre an der Universität in Pretoria studiert, durch seine unvergleichliche und einmalige  sportliche Karriere. Allein bis zum Sommer 2008 stellte er 26 Weltrekorde  über 100m, 200m und 400m auf. Bei den paralympischen Spielen in Athen gewann er im Jahr 2004 die Goldmedaille über 200m und die Bronzemedaille über 400m. Aber er wollte nicht nur gegen Behinderte laufen, daher führte er einen langen Kampf gegen den Leichtathletik-Verband IAAF, um das Menschenrecht auf Sport und damit um die Teilnahme bei Olympia.

Im Sommer 2011 qualifizierte er sich zusammen mit Jason Smyth als erster Sportler mit Behinderung für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Daegu. Seine gute Vorlaufzeit konnte er im Halbfinale jedoch nicht wiederholen und schied daher vorzeitig aus. In der Disziplin 4-mal-400-Meter-Staffel erzielte die südafrikanische Staffel zusammen mit Pistorius, der nur im Halbfinale teilnahm, jedoch den zweiten Platz.

2012 startete er als erster beidseitig amputierter Athlet bei den Olympischen Spielen in London und qualifizierte sich in 45,44 Sekunden hinter Luguelin Santos direkt für die nächste Runde. Seine sportliche Karriere könnte aber nun vorbei sein, denn gegen Pistorius wurde Mordanklage erhoben. Ob er seine Freundin Reeva Steenkamp vorsätzlich erschoss oder ob es sich tatsächlich um einen Unfall handelte, bleibt abzuwarten.

Chronik des Telefons

Beim Telefon ist der klassische Analoganschluss aus der Mode

Die ersten Versuche einer verbalen Kommunikation über größere Distanzen fanden bereits im 17. Jahrhundert statt. Dabei wurden Sprechrohre verwendet, die sich vor allem auf Schiffen für die Weitergabe von Befehlen von der Brücke zum Maschinenraum bewährt haben. Die eigentliche Geschichte des Telefons beginnt jedoch erst im 19. Jahrhundert, wobei die Erkenntnisse von Samuel F. B. Morse eine wichtige Rolle spielten. Als eigentlicher Pionier beim Telefon der modernen Art gilt Alexander Graham Bell.

Zu Beginn wurden die Gespräche noch von Hand vermittelt. 1891 wurde die automatische Vermittlung beim Telefon als Patent angemeldet. Hier ist interessant, dass diese Technik weder von einem Physiker noch von einem Kommunikationswissenschaftler, sondern von einem Bestatter namens Almon Stronger entwickelt worden ist. Dazu war ein Telefon mit einer Wählscheibe notwendig, die inzwischen von der wesentlich komfortableren Tastatur abgelöst worden ist.

Auch bei den Tarifen gab und gibt es erhebliche Entwicklungen. Früher zahlte man für jede zustande gekommene Verbindung. Erste Kostensenkungen waren durch die Einführung der Billigvorwahlen möglich. Dann kamen die ersten Flatrates auf und heute hat das DSL den ISDN-Standard überholt. Interessant sind die Flats nicht nur zum Telefonieren. Dafür hat der Zugang zum Internet über die Telefonleitungen gesorgt.

Inzwischen ist sogar der Internetanschluss ohne Festnetz möglich, Informationen dazu findet man zum Beispiel hier. Für eine weitere Revolution hat die VoIP-Technologie gesorgt. Und das gilt nicht nur hinsichtlich der Kosten, sondern auch die Funktionalität wurde spürbar erweitert. Man muss sich nicht mehr eine Telefonanlage in Hardwareform hinstellen, sondern kann auch virtuelle Telefonanlagen wie zum Beispiel die frei programmierbare Software Asterisk nutzen.

Die Chroniken von Jerry Bruckheimer

Nur wenige Menschen werden als Promi geboren

Auf die Menschen, die sich zu Recht Promi nennen dürfen, wird meistens etwa neidisch geschaut. Dabei wird vergessen, dass so mancher von ihnen aus ganz armen Verhältnissen stammt und sich aus eigener Kraft Stück für Stück auf der Karriereleiter hocharbeiten musste. Es gibt unzählige Beispiele, die belegen, dass in diesem Bereich der Weg „vom Tellerwäscher zum Millionär“ durchaus möglich ist.

Einen dieser Musterlebensläufe hat Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer zu bieten. Der „Serienguru“ wurde 1945 als Sohn deutscher Einwanderer geboren. Sie konnten ihm nicht einmal sein Psychologiestudium bezahlen, sondern er musste sich seinen Lebensunterhalt über die Tätigkeit bei einem Werbestudio selbst verdienen. Dabei fand er Spaß an der Filmerei und hat für sein Lebenswerk inzwischen den Ehrendoktor der Medienwissenschaften verliehen bekommen. Und der ist – genau wie sein Vermögen – knallhart erarbeitet. Ein 18-Stunden-Arbeitstag ist für den zierlichen Wahl-Kalifornier die Normalität. Er gilt entsprechend seinem Sternbild Jungfrau als Perfektionist, der aber an seine Angestellten nie höhere Anforderungen als an sich selbst stellt.

Dabei verlief sein geschäftlicher und privater Weg durchaus nicht ohne Probleme. Einen herben Rückschlag musste er einstecken, als sich sein langjähriger Freund und Geschäftspartner Don Simpson im Jahr 1995 den „goldenen Schuss“ setzte. Bruckheimer hatte zuvor jahrelang darum gekämpft, Simpson aus dem Drogensumpf zu holen. Auch hat er ihn bis zum Schluss unterstützt und für ihn gesorgt, obwohl er wegen seiner Drogenexzesse in der Firma gar nicht mehr mit tätig war.

Der smarte Produzent und Promi hat bei seinen Projekten Mut bewiesen. Ein Beispiel sind die bisher vier Teile von „Fluch der Karibik“, denen im Sommer 2015 ein fünfter Teil folgen soll. Alle Freunde und Kollegen hatten dem Promi dringend davon abgeraten, einen Piratenfilm zu drehen. Jerry Bruckheimer hat es trotzdem gewagt und der Erfolg gibt ihm Recht.

Bisher hat er nur einen echten Missgriff bei seinen Serien gelandet. „E-Ring Military Minds“ ist nach zwei Staffeln abgesetzt worden. Große Erfolge können dagegen die CSI-Reihen feiern. Von „CSI Miami“ mit David Caruso in der Hauptrolle als Horatio Caine wurden zehn Staffeln mit weit mehr als 200 Folgen in über zwei Dutzend Ländern der Welt ausgestrahlt. CBS hat den Vertrag für die Serie beendet, obwohl die Einschaltquoten durchaus noch im sehr lukrativen Bereich lagen.

Die Chroniken von Königin Beatrix

Ein kurzer Überblick

Die am 31.Januar 1938 geborene Prinzessin Beatrix Wilhelmina Armgaud von Oranien-Nassau erlebte in frühen Kinderjahren den zweiten Weltkrieg und die Besetzung der Niederlande mit, die die Familie zur Flucht nach Großbritannien zwang. Während ihre Mutter von England aus den niederländischen Widerstand koordinierte, besuchte Beatrix zunächst eine kanadische Grundschule. Erst nach dem Ende des zweiten Weltkrieges kehrte sie in die Niederlande zurück.

1956, im Jahr ihrer Volljährigkeit, trat sie in den Staatsrat ein und begann zudem ihr Studium an der Universität Leiden. Während ihrer sehr aktiven Studienzeit nahm sie an verschiedensten Vorlesungen teil, die beispielsweise soziologische, rechtswissenschaftliche und ökonomische Inhalte hatten, und besuchte diverse Organisationen in ganz Europa. Fünf Jahre nach Studienbeginn erreichte sie bereits den Abschluss in Rechtswissenschaften und weitere fünf Jahre später heiratete sie den deutschen Diplomaten Claus von Amsberg. Diese Hochzeit erhielt nicht von allen Seiten Zustimmung, jedoch schaffte es ihr Mann, einer der wichtigsten Mitglieder dieser Königsfamilie zu werden.

Am 30.April 1980 übernahm Beatrix die Krone ihrer Mutter und schaffte es während ihrer 33-jährigen Regentschaft, die Einstellung der Niederländer zum Königshaus zu wandeln. Insbesondere nach ihrer Ankündigung am Abend des 28.Januar 2013, ihr Amt am 30.April 2013 an ihren Sohn übergeben zu wollen, wird deutlich, wie sehr sie von ihrem Volk geliebt wird. 

Während man Beatrix einen wohlverdienten "Ruhestand" wünscht, richten sich nun alle Augen auf den Thronfolger Willem Alexander und seine Frau Maxima, die bereits in jüngster Vergangenheit auf der Beliebtheitsskala punktete. Das niederländische Volk ist sich jedoch sicher, dass bei solch einer Mutter nichts schiefgehen kann.

Chroniken der Azteken

Die Stadt Tenochtitlan und die Bedeutung der Landwirtschaft

Wie auch bei vielen anderen indianischen Kulturen ist die ältere Geschichte auch heute noch von vielen Mythen und Halbwahrheiten bedeckt, da die Azteken kein Schriftsystem besaßen, mit dem vollständige Texte wiedergegeben hätten werden können, zudem wurden fast alle bilderschriftlichen Manuskripte insbesondere durch die spanischen Eroberer zerstört.

Bekannt ist jedoch, dass die aztekische Kultur in einer sehr streng geregelten hierarchischen Ordnung lebte. Jeder Azteke hatte mit seiner festgelegten Funktion unter festgelegten Regeln auch bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Regelbrüche wurden sehr hart bestraft. Die Herrscher des Reiches, die die Oberhäupter der Azteken und Sprecher des Volkes waren, nahmen den wichtigsten Posten der damaligen Rangordnung ein. Unter ihnen bildeten die Adligen die höhere Schicht der Bevölkerung, denen mehrere Privilegien wie schöne Kleidung und Schulausbildung zustanden. Die Krieger besaßen in der aztekischen Kultur ein sehr hohes Ansehen und die Priester, die als religiöse und geistige Stütze des Landes galten, hatten einen großen Aufgabenbereich zu erfüllen. Die Händler bildeten die Verbindung zwischen arm und reich und kamen auch außerhalb des Reiches zum Einsatz. Die Bauern und Fischer spielten hinsichtlich der Nahrungsversorgung des Landes eine enorm wichtige Rolle und mussten daher einen Teil ihrer Ernte beziehungsweise ihres Fanges abgeben. Die Handwerker waren bei den Azteken beliebt und besaßen hohes Ansehen. Selbst die Sklaven hatten einen relativ hohen Status.

Das größte Zentrum der Azteken, die Stadt Tenochtitlan, wurde zwischen 1320 und 1350 auf der Stelle erbaut, auf der heute Mexiko-Stadt liegt. Es war der Endpunkt einer beschwerlichen Wanderung, die  im Norden Mexikos begann und mehrere Jahrzehnte andauerte. Jedoch war die kleine Insel im Texcoco See recht schnell zu klein, um der wachsenden Gebäudezahl ausreichend Platz zu bieten. Durch die Anhäufung von Erde rund um die Insel gewannen sie den benötigten Platz, waren der Stadt Tlatetelolco, die sich auf einer Nachbarinsel befand jedoch ein Dorn im Auge. Im darauffolgenden Krieg eroberten die Azteken die Nachbarstadt, schufen eine Landverbindung zwischen den beiden Inseln und vergrößerten damit ihr Territorium.

Die künstlichen Inseln rund um die Insel dienten nicht nur als Bauland, denn die Azteken bemerkten recht schnell, wie fruchtbar die “Schwimmenden Gärten” waren und nutzten sie daher für den Pflanzen-, Gewürz- und Getreideanbau. Die Landwirtschaft, deren Haupterzeugnis der Mais war, stellte den wichtigsten Wirtschaftszweig der aztekischen Kultur dar.  Aber auch Bohnen, Tomaten und Paprika wurden in großen Mengen angebaut. Der Kakao diente damals nicht nur als Genussmittel, sondern kam auch als Zahlungsmittel zum Einsatz. Neben zahlreichen Heilkräutern, wie beispielsweise Süßkraut, wurde auch Chia kultiviert. Die Chia Samen, die bei den Azteken als wichtige Nahrungspflanze galt, gerieten bei den Nachfahren fast in Vergessenheit, wurden aber von Kräuterheilkundigen und Ernährungswissenschaftlern als Heil- und Grundnahrungsmittel wiederentdeckt.

 

 

 

Die Chroniken von Lance Armstrong

Der erfolgreiche Profi-Radsportler und Triathlet

Der ehemalige Profi-Rennrad und Triathlon-Athlet Lance Edward Armstrong erblickte am 18.September 1971 im US-Bundestaat Texas das Licht der Welt. Seine leiblichen Eltern trennten sich bereits zwei Jahre nach seiner Geburt und seine Mutter heiratete ein weiteres Jahr später Terry Armstrong. Lance hatte nie ein gutes Verhältnis zu seinem Stiefvater und so stellte der Sport für ihn eine Möglichkeit dar, sich von dem gewalttätigen Terry Armstrong fernzuhalten.

Bereits im Alter von 13 Jahren war er als Triathlet unterwegs. Durch diese Sportart entdeckte er seine Stärken im Radsport, 1991 holte er sich in der Amateurklasse den US-amerikanischen Meistertitel und ein Jahr später wurde er beim Team Motorola Profi. Im darauffolgenden Jahr gewann er im Alter von 21Jahren die Profi-Straßenweltmeisterschaft in Oslo, dass die erste Etappe seiner Profikarriere einläutete. Obwohl er als einer der besten Spezialisten für Eintagesrennen gesehen wurde, sah ihn noch Niemand als Bergfahrer oder potentiellen Sieger der Tour de France. 

1996 wurde bei Armstrong Hodenkrebs festgestellt, den der Amerikaner mit zwei Operationen und einer vier zyklischen Chemotherapie erfolgreich bekämpfte. Erst Anfang 1998 kehrte er in den Radsport zurück. Armstrong gewann 1999 erstmalig die Tour de France und konnte seinen Sieg auch in den Folgejahren 2000 bis 2005 wiederholen. Nach seinem siebten Sieg zog sich Armstrong vorerst aus dem Profisport zurück, stieg jedoch vier Jahre später wieder in den professionellen Straßenradsport  ein. Trotz seiner Ankündigungen schaffte er es weder 2009 noch 2010, die Tour de France als Sieger zu beenden und zog sich Anfang 2011 endgültig aus dem Profi-Radsport zurück.

Das Ende seiner Profiradsportkarriere führte ihn jedoch direkt zum Triathlon. Nach eigenen Angaben wollte er sich für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii qualifizieren. Aufgrund der laufenden Doping-Ermittlungen der USADA, die Armstrong im Sommer 2012 offiziell des Dopings anklagte, erhielt er jedoch keine Startberechtigung. Wenige Wochen später wurden ihm durch den Radsport-Weltverband UCI sämtliche Titel, die er seit dem 1.August 1998 gewonnen hatte, aberkannt und er erhielt eine lebenslange Sperre.

Bei einem Interview mit der Star-Moderatorin Oprah Winfrey, das nächste Woche stattfindet, könnte der ehemalige Radprofi ein erstes Doping-Geständnis abgeben. Ob er damit eine verkürzte Sperre erreichen möchte, bleibt jedoch reine Vermutung.

Chroniken des Wohnungsmarktes

Suburbanisierung und Umzug in attraktivere Städte

Nach der Wiedervereinigung erfuhr der Wohnungsmarkt im Osten Deutschlands nach 1990 tiefgreifende Veränderungen, die sowohl das Angebot als auch die Nachfrage betrafen. Eines der Hauptanliegen der bundesdeutschen Politik bestand zu jener Zeit in der Privatisierung der Wohnungsbestände in Ostdeutschland. Insgesamt etwa ein Siebtel des Wohnungsbestandes wurde nach der Wende von Alteigentümern zurückgefordert, obwohl die Rückgabewahrscheinlichkeit sehr gering war. Die Rückübertragungsansprüche stehen zum Teil heute noch der Stadtentwicklung in ostdeutschen Städten im Weg.

Sowohl Ost- als auch Westdeutschland erlebten in den Jahren nach der Wiedervereinigung einen spürbaren Bauboom, der 1994 im Westen und 1997 im Osten seinen Höhepunkt erreichte. Der Wohnungsbau hielt im Osten länger an, da die Menschen nicht mehr in den alten Plattenbauten wohnen wollten und attraktivere Wohnalternativen bevorzugten. Staatliche Förderprogramme, wie beispielsweise die Wohnungsbauprämie, und technische Möglichkeiten verhalfen vielen Menschen dazu, ihren Traum zu verwirklichen. Nach dem Erreichen der Gipfel ging die Bautätigkeit jedoch deutlich zurück und erreichte Werte, die mit denen der 50er Jahre vergleichbar sind. Die wirtschaftliche Lage und der Bevölkerungsrückgang führten in wenigen Jahren allerdings dazu, dass ein Wohnungsüberschuss entstand.

Die Zeit nach der Wende ist im Osten Deutschlands, aber zum Teil auch im Westen von zwei Prozessen geprägt. Auf der einen Seite schrumpften die Städte, da die Bewohner ein Eigenheim im Grünen bevorzugten oder in andere Bundesländer zogen und auf der anderen Seite wurden städtische Quartiere zurückgebaut. Ostdeutschland erlitt seit der Wende in großen Teilen einen extremen Bevölkerungsverlust, der teilweise Werte von über 25% erreichte. Aber auch alte Bundesländer waren davon betroffen. Hierzu gehörten Bremen, das Saarland, aber auch das Ruhrgebiet. Ostdeutsche Städte wiesen nach der Wende zudem einen Suburbanisierungsanteil von geschätzten 60% auf, der auf die zunehmende Mobilität in allen Lebensbereichen zurückgeführt werden kann. Nur wenige deutsche Oststädte, wie beispielsweise Berlin, Leipzig und Jena waren durch Bevölkerungszuwachs gekennzeichnet. 

Die Stadtentwicklungskonzepte der Bundesregierung aus dem Jahr 2001 standen bis 2009 den Kommunen zur Seite, um dem Bevölkerungsrückgang und den damit verbundenen Folgen gewachsen zu sein. Zahlreiche Kommunen setzten die Konzepte um und konnten mit der zunehmenden Attraktivität der Städte auch Teilerfolge erzielen.

Die derzeitige Wohnsituation ist durch einen gespaltenen Markt gekennzeichnet. Preiswerte Wohnungen sind in vielen westdeutschen Metropolen wie Hamburg und München Mangelware, da dort in den vergangenen Jahren zu wenig gebaut wurde, um der ständig zunehmenden Nachfrage gerecht zu werden, während viele Innenstädte in den neuen Bundesländern nach wie vor mit einem Überangebot an Wohnraum zu kämpfen haben. Die Wohnungsknappheit in Großstädten wie Hamburg hat inzwischen extreme Ausmaße angenommen, von der insbesondere die sozial schwache Bevölkerungsschicht betroffen ist. Die Lage wird sich auch in den nächsten Jahren nicht entspannen, wenn nicht ausreichend neue Wohnungen geschaffen werden, die dem anhaltenden Zuzug gerecht werden können.