Hotels in Hamburg genügen höchsten Ansprüchen

Die Geschichte der Hotels beginnt am Ende des 18. Jahrhunderts. Angeblich soll im Januar 1774 in London das „Grand Hotel“ als erstes Hotel der Welt eröffnet worden sein. Nach und nach hat sich die Hotelklassifizierung entwickelt. Heute werden die Beherbergungsbetriebe weltweit in fünf Klassen unterteilt. Die Stadt Hamburg bietet seinen Gästen Hotels von einem bis zu fünf Sternen.

In Deutschland gibt es 8.206 klassifizierte Hotelbetriebe, meldet die Website hotelsterne.de. In Hamburg befinden sich 131 dieser Hotels, das sind 1,6 Prozent von der Gesamtanzahl (Stand Juli 2011). Dieser Wert ist zwar eher niedrig, aber dafür ist die Dichte an Beherbergungsbetrieben mit vier oder fünf Sternen in der Hansestadt im Vergleich zum Rest von Deutschland sehr hoch. Hotels in Hamburg bieten ihren Gästen viel Komfort und Luxus. Es sei traditionell so, dass die Klassifizierungen der Hotelbetriebe in Stadtstaaten höher sei, als in großflächigen Bundesländern wie Bayern oder Nordrhein-Westfalen. In den Städten sei der Geschäftsverkehr und damit der geforderte Service viel höher, heißt es auf hotelsterne.de, wo regelmäßig die neuesten Statistiken zu Hotelklassifizierungen veröffentlicht werden.

Als Touristenklasse werden Hotels mit einem Stern bezeichnet. In diesen Herbergen werden lediglich Grundbedürfnisse wie Zimmer mit Bad/WC erfüllt. Es sollen „Unterkünfte für einfache Ansprüche“ sein. Für die mittleren Ansprüche stehen Zwei Sterne-Häuser bereit. Wer etwas mehr Komfort verlangt, der checkt in ein Hotel mit drei Sternen ein. First Class Hotels werden Herbergen mit vier Sternen genannt. Ein Merkmal ist zum Beispiel ein A la Carte-Restaurant, das in dem Haus integriert ist. Luxuriös wird es dann in den Fünf Sterne-Hotels. Hier werden den Gästen quasi alle Wünsche erfüllt, sofern es in der Macht der Hotelbetreiber und –angestellten liegt.

In Deutschland ist die Klasse der Drei Sterne-Hotels am häufigsten vertreten. Davon gibt es 4908, das sind 59,8 Prozent gemessen an der Gesamtzahl. Dazu kommen 2343 Vier Sterne-Behausungen (28,6 Prozent), 750 Hotels mit zwei Sternen (9,1 Prozent) und 133 Luxusbehausungen mit fünf Sternen (1,6 Prozent). Nur 72 Hotels (0,9 Prozent) haben lediglich einen Stern.

Dass die Stadt Hamburg über prozentual gesehen sehr viele Nobel-Hotels verfügt, lässt sich daran sehen, dass in dem Stadtstaat mehr Fünf Sterne-Hotels (nämlich neun) stehen, als in einem Bundesland wie Niedersachsen (acht Fünf Sterne-Hotels). Die meisten Herbergen bietet die Stadt an der Alster in der Klasse mit drei Sternen an (54 Hotels), gefolgt von den Vier Sterne-Behausungen (43 Hotels). Und für die Jahre 2012 und 2013 sind sogar weitere Behausungen mit drei oder mehr Sternen im Bau oder in Planung.

Viele interessante Hamburg Kroniken

Hamburg Kroniken gibt es zu vielen Themen, was angesichts der vielfältigen Kultur, Wirtschaft, Bevölkerungsstruktur und Geschichte der Stadt auch nicht wundert.

Mit den aktuell verfügbaren Hamburg Kroniken können sehr viele verschiedene Interessensgebiete bedient werden. Das beginnt bereits bei der Geschichte der norddeutschen Großstadt, die heute fast 1,8 Millionen Einwohner zählt. Wer in den Daten der Geschichtsschreiber nach den Spuren der ersten Besiedelung sucht, der muss bis ins vierte Jahrhundert vor Beginn der christlichen Zeitrechnung zurück reisen. Dass sich in den Statistiken des Handels ab dem frühen 13. Jahrhundert in den Hamburg Kroniken ein regelrechter Boom findet, liegt daran, dass die Stadt schon 1189 das Hafenrecht von Barbarossa verliehen bekam.

Die Chroniken der Reichstadt Hamburg beginnen am Anfang des 16. Jahrhunderts. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts weist die Stadt eine eigene Börse auf. Doch dort hört die Palette der interessanten Dinge rund um die Hansestadt nicht auf. Der Startschuss zum Werdegang als kulturelles Zentrum der Region erfolgte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und diese Entwicklung setzt sich bis heute ungebrochen fort. Das zeigt sich allein schon an der Tatsache, dass Hamburg der drittgrößte Musical-Standort weltweit ist. Auch ein Blick in die historischen statistischen Daten der Bildung erweist sich als lehrreich. Die Hochschule für bildende Künste beispielsweise wurde bereits im Jahr 1767 gegründet und hier befindet sich derzeit auch Deutschlands einzige private Hochschule für künftige promovierte Juristen. Auch eine Sichtung der Chroniken des Hamburger Hafens ist etwas für neugierige Zeitgenossen. Interessanterweise ist er der weltweit größte Umschlagplatz für Teppichwaren. Und auch in der Nähe des Hafens gibt es nette Dinge für Chroniken. St. Pauli bietet nicht nur viele interessante Geschichten, sondern ist auch einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte für das „Rotlicht-Gewerbe“ in ganz Deutschland.