Chronik der Stadt Hannover

Die Geschichte Hannovers von 1150 bis heute

Die Geschichte der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover kann bis ins Jahr 1150 zurückverfolgt werden, in welchem der damalige Marktort in der Hildesheimer Miracula Bernwardi die Bezeichnung “Hanovere” erhielt. Neunundreißig Jahre später führt der Krieg zwischen Staufer und Welfen zur Zerstörung der Stadt, die jedoch anschließend wieder aufgebaut wird. Das Privileg als Stadt zu gelten, erhielt sie jedoch erst im Jahr 1241. Etwa 200 Jahre nach der ersten amtlichen Erwähnung verfügt sie bereits über 4.000 Einwohner und es wird mit dem Bau von drei gotischen Stadtkirchen begonnen. Durch das im Jahr 1392 zugesprochene Recht, eine Landwehr zu errichten, steigt die Einwohnerzahl auch in den nächsten Jahren weiter an. Knapp drei Jahrhunderte später, wählt Herzog Georg von Calenberg die Stadt als seine Residenz, was ihr in den darauffolgenden achtzig Jahren eine wahre Blütezeit bescherte. 1843 erfolgte dann der Anschluss ans Eisenbahnnetz und die Ernennung zur Hauptstadt des gleichnamigen Landes. Selbst eine Pferdebahn und eine elektrische Straßenbahn waren am Ende des 19.Jahrhunderts bereits vorhanden. Zu Beginn des 20.Jahrhunderts erhielt Hannover zudem den ersten mobilen Feuerlöschzug der Welt.

Die Stadt stellte während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945, einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt dar. Daher ist es nicht verwunderlich, dass bei 88 Bombenangriffen nur 5% aller Immobilien unbeschädigt blieben. Aufgrund ihrer Bedeutsamtkeit wurde Hannover nach dem Weltkrieg zum wiederholten Male wiederaufgebaut. 1954 ist Hannover für bereits mehr als eine halbe Menschen zur Wohnstadt geworden. Im Jahr 1991 wurde das 750 jährige Bestehen der Stadt gebührend gefeiert und bei der World EXPO 2000 hieß man etwa 18 Millionen Besucher willkommen. Weitere Details zur Stadtentwicklung Hannover können der Stadthistorie entnommen werden. Die Zukunft liegt nun in den Händen des Bereichs Stadtplanung, welcher versucht, den Bedürfnissen von Wohnen, Arbeiten und Erholung entsprechen zu können.

Mehr Informationen zu Hannover findet man an verschiedenen Stellen im Internet. Besonders Interessierte sollten die Stadt einfach besuchen und sich selbst ein Bild machen.

Viele interessante Hamburg Kroniken

Hamburg Kroniken gibt es zu vielen Themen, was angesichts der vielfältigen Kultur, Wirtschaft, Bevölkerungsstruktur und Geschichte der Stadt auch nicht wundert.

Mit den aktuell verfügbaren Hamburg Kroniken können sehr viele verschiedene Interessensgebiete bedient werden. Das beginnt bereits bei der Geschichte der norddeutschen Großstadt, die heute fast 1,8 Millionen Einwohner zählt. Wer in den Daten der Geschichtsschreiber nach den Spuren der ersten Besiedelung sucht, der muss bis ins vierte Jahrhundert vor Beginn der christlichen Zeitrechnung zurück reisen. Dass sich in den Statistiken des Handels ab dem frühen 13. Jahrhundert in den Hamburg Kroniken ein regelrechter Boom findet, liegt daran, dass die Stadt schon 1189 das Hafenrecht von Barbarossa verliehen bekam.

Die Chroniken der Reichstadt Hamburg beginnen am Anfang des 16. Jahrhunderts. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts weist die Stadt eine eigene Börse auf. Doch dort hört die Palette der interessanten Dinge rund um die Hansestadt nicht auf. Der Startschuss zum Werdegang als kulturelles Zentrum der Region erfolgte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und diese Entwicklung setzt sich bis heute ungebrochen fort. Das zeigt sich allein schon an der Tatsache, dass Hamburg der drittgrößte Musical-Standort weltweit ist. Auch ein Blick in die historischen statistischen Daten der Bildung erweist sich als lehrreich. Die Hochschule für bildende Künste beispielsweise wurde bereits im Jahr 1767 gegründet und hier befindet sich derzeit auch Deutschlands einzige private Hochschule für künftige promovierte Juristen. Auch eine Sichtung der Chroniken des Hamburger Hafens ist etwas für neugierige Zeitgenossen. Interessanterweise ist er der weltweit größte Umschlagplatz für Teppichwaren. Und auch in der Nähe des Hafens gibt es nette Dinge für Chroniken. St. Pauli bietet nicht nur viele interessante Geschichten, sondern ist auch einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte für das „Rotlicht-Gewerbe“ in ganz Deutschland.