Chronik des Telefons

Beim Telefon ist der klassische Analoganschluss aus der Mode

Die ersten Versuche einer verbalen Kommunikation über größere Distanzen fanden bereits im 17. Jahrhundert statt. Dabei wurden Sprechrohre verwendet, die sich vor allem auf Schiffen für die Weitergabe von Befehlen von der Brücke zum Maschinenraum bewährt haben. Die eigentliche Geschichte des Telefons beginnt jedoch erst im 19. Jahrhundert, wobei die Erkenntnisse von Samuel F. B. Morse eine wichtige Rolle spielten. Als eigentlicher Pionier beim Telefon der modernen Art gilt Alexander Graham Bell.

Zu Beginn wurden die Gespräche noch von Hand vermittelt. 1891 wurde die automatische Vermittlung beim Telefon als Patent angemeldet. Hier ist interessant, dass diese Technik weder von einem Physiker noch von einem Kommunikationswissenschaftler, sondern von einem Bestatter namens Almon Stronger entwickelt worden ist. Dazu war ein Telefon mit einer Wählscheibe notwendig, die inzwischen von der wesentlich komfortableren Tastatur abgelöst worden ist.

Auch bei den Tarifen gab und gibt es erhebliche Entwicklungen. Früher zahlte man für jede zustande gekommene Verbindung. Erste Kostensenkungen waren durch die Einführung der Billigvorwahlen möglich. Dann kamen die ersten Flatrates auf und heute hat das DSL den ISDN-Standard überholt. Interessant sind die Flats nicht nur zum Telefonieren. Dafür hat der Zugang zum Internet über die Telefonleitungen gesorgt.

Inzwischen ist sogar der Internetanschluss ohne Festnetz möglich, Informationen dazu findet man zum Beispiel hier. Für eine weitere Revolution hat die VoIP-Technologie gesorgt. Und das gilt nicht nur hinsichtlich der Kosten, sondern auch die Funktionalität wurde spürbar erweitert. Man muss sich nicht mehr eine Telefonanlage in Hardwareform hinstellen, sondern kann auch virtuelle Telefonanlagen wie zum Beispiel die frei programmierbare Software Asterisk nutzen.

Online-Shopping von Markenkleidung – die Historie

Die Händler sind ständig nach neuen Vertriebswegen für ihre Produkte auf der Suche. Dem Kunden kommt das auf jeden Fall zugute. Die erste kleine Revolution in diesem Bereich brachten die großen Versandhäuser auf den Weg, von denen eines der Größten erst kürzlich Konkurs anmelden musste. Sie schickten ihren potentiellen Kunden ihre Kataloge ins Haus. Zuerst konnte man nur mit der Bestellkarte etwas ordern.

Dann kamen die telefonischen Bestellhotlines als Service für den Kunden hinzu. Als das Internet „gesellschaftsfähig“ wurde, haben sie natürlich auch nach dieser Möglichkeit gegriffen. Nun verzeichnet das Online Shopping von Markenbekleidung schon mehr als ein Jahrzehnt Hochkonjunktur. Dass das so ist, hängt mit den vielen Vorteilen zusammen, die „König Kunde“ hier mitnehmen kann. Er darf in Ruhe zu Hause auswählen und bekommt seine Bestellungen ins Haus geliefert.

Auch die Umwelt hat Vorteile vom Online-Verkauf. Dabei müssen nämlich keine Kataloge mehr gedruckt und verschickt werden. Damit können einige Bäume mehr stehen bleiben und es müssen nicht mehr unzählige LKW mit den Katalogen durch die Gegend fahren und reichlich Schadstoffe in die Luft abgeben. Doch der Zeiger an der Chronik des Webshoppings dreht sich weiter. Gerade weil es so komfortabel ist, läuft es zunehmend dem niedergelassenen Handel den Rang ab. Das liegt (auch) daran, dass man beim Kauf im Internet fast immer günstigere Preise bekommt. Es dürfte zwar noch einen Generationenwechsel dauern, aber spätestens dann dürften die Umsätze im Internet beim Kauf von Kleidung größer sein als der, denn all die Mitbewerber mit Verkaufsläden machen. Aber andererseits gibt es auch viele Menschen, die alles in natura anschauen und anfassen wollen. Für sie ist der Einkaufsbummel ein angenehmer Zeitvertreib und diese Gruppe dürfte auch so schnell nicht aussterben.